Freitag, 26. Juli 2019

Episode 9: Der Hebel für bessere Facebook/Instagram Ads – Creatives

Im heutigen Podcast sprechen wir mit Lena Gmeiner über kreative Ad Creatives im Paid Advertising bei Facebook und Instagram. Lena und Sebastian konnten in diesem Podcast als Performance Advertiser ordentlich abnerden.

Beide sprechen heute über:

  1. Die essentiellen Punkte der Ad-ErstellungTipps für bessere Creatives
  2. Möglichkeiten, um Text interessant zu gestalten
  3. Warum du als Performance Advertiser vielleicht selbst deine Creatives designen solltest
  4. Die Wichtigkeit von packenden Inhalten
  5. Warum die Werbe-Intention enorm wichtig ist
  6. Uvm.

Wir hoffen, dass dir unser Podcast gefällt. Falls auch die geballte Expertise von Lena, Niels und Sebastian nutzen willst – schreib ihnen jetzt einfach eine Email. Darin kannst du dir Perspektiven auf deine Online Marketing Strategie in einem kostenlosen Erstgespräch holen. Und wenn du möchtest können wir gemeinsam dein Business auf das nächste Level im Online Bereich bringen!

Episode 9: Der Hebel für bessere Facebook/Instagram Ads - Creatives

Vollständiges Transkript

SEBASIAN:Du hast die auch Schnauze voll von scammy Online Marketing Gurus, die dir oberflächliche Hype-Strategien als Weg zum Erfolg versprechen? #00:00:07#

NIELS:Als selbstständige Online-Marketer, die den daily grind als ihre absolute comfort zone bezeichnen, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, den Online-Marketing-Bullshit aufzudecken. Bei uns erhältst du die ungefilterte Wahrheit über den momentanen Zustand der Online-Marketing-Welt und welche Strategien wirklich funktionieren. #00:00:24#

SEBASIAN:Deine Hosts Niels Stuck und Sebastian Vogg präsentieren dir in jeder Episode neue Online-Marketing-Themen, wie beispielsweise SEO, Facebook Ads, Content, und vieles mehr, um deinen Online-Marketing-Erfolge aufs nächste Level zu heben. #00:00:39# (8 Sek.) (Musik)

(Ende Intro)

SEBASIAN:… und herzlich willkommen im No-Bullshit-Online-Marketing-Podcast mit Niels. #00:00:53#

NIELS:Welcome. #00:00:55#

SEBASIAN:Und mit Caro. #00:00:56#

CAROLINE PREUSSHallo. #00:00:59#

SEBASTIAN:Moin, Caro. Die Caroline Preuss ist heute unser Gast im Interview. Und ja, Caro, wir arbeiten mit Caro auch zusammen im Online-Marketing. Dementsprechend ist das ein sehr cooles Thema, vor allem, weil Caro jetzt vor kurzem auch auf der EPX war. Hieß das Event oder-? #00:01:13#

CAROLINE PREUSSJa, genau. EPX 19. #00:01:15#

SEBASIAN:Genau. Da auch den Newcomer-Award bekommen hast und halt im Bereich Umsatz, Onlinekurse so der Stern am Online-Marketing-Himmel bist. Kann man das so-, (CAROLINE PREUSSDanke.) zumindest in dem ganzen Insider-Themen. Weil, viele kennen deinen Namen trotzdem immer noch nicht, was ja eine Schande ist. Deswegen sind ja auch wir da. Und Niels, lege doch einfach mal los so mit den ersten Fragen, die wir für Caro vorbereitet haben. #00:01:40#

NIELS:Genau. Also wir wollten natürlich, um dich auch noch den Leuten vorzustellen, die dich noch nicht kennen, würden wir gerne anfangen mit dem-, einem kleinen Recap, so: Wer ist Caroline Preuss? Was macht sie? Und wie ist sie heute in unseren Podcast gelangt? #00:01:57#

CAROLINE PREUSSGenau. Ich fange einfach mal an und erzähle euch mal so ein bisschen, wie ich eigentlich gestartet habe. Also eigentlich, ich hatte früher so-, das ist eigentlich die ursprünglichste Story, ich hatte einen Studentenjob, neun Euro die Stunde habe ich Kleider sortiert. Und dann irgendwann mal dachte ich mir so: „Nein, das kann es irgendwie nicht gewesen sein.“ Ich habe BWL noch studiert und habe dann, weil ich eben gesehen habe, dass es irgendwie-, für mich macht das keinen Sinn und das erfüllt mich nicht, habe ich angefangen, einnen Blog zu gründen, damals noch einen Fashion-Blog, also es war wirklich total Klischee „Influencer“, das war 2014, 2015. Dann habe ich angefangen, daraus einen DIY-Blog zu machen, weil ich eben gemerkt habe: „Okay, ich muss mich umbranden. Ich will damit ja wirklich Geld verdienen.“ Das heißt, ich habe mir eine Nische gesucht, in der die Konkurrenz gering war. Habe mir natürlich auch überlegt, wie ich das Ganze monetarisieren kann. Und das war eher-, also ich hatte damals so Ziele, dass ich einmal im Fernsehen kommen möchte. Und ich wollte damit, also total krass, ich wollte damit mehr als 400 Euro pro Monat verdienen. Das war so mein Ziel, weil, das hatte ich mit dem Studentenjob verdient. Ja, und dann habe ich eben angefangen, habe diese do-it-yourself-Tutorials gemacht. Ich habe die da sehr bunt gebrandet, das war sehr viel im Einhorn-Style. Also das war für eine sehr junge Teenie-Zielgruppe, also wirklich jung. Habe dann youtube-Videos gemacht. Und der Schlüssel zu meinem Erfolg war dann, dass ich einen viralen Pin auf Pinterest hatte. Damals war Pinterest in Deutschland noch gar nicht bekannt. Ich war die erste, die Pinterest genutzt hat. Und dann habe ich gedacht: „Hey, ist doch voll geil. Ich mache daraus einen Online-Kurs.“ Und als ich dann die ersten 10000 Euro mit dem ersten Launch auf meinem Konto hatte, da dachte ich mir so-. Also ich war damals auch noch super jung, ich hatte immer noch diesen Studentenjob und ich dachte mir so: „Krass. Das muss ich halt irgendwie ausbauen.“ Bin dann lange zweigleisig gefahren. Also dazu kommen wir ja auch später noch. Wie ich da auch mein Branding geändert habe. Also ist ja viel professioneller jetzt geworden. Hatte dann auch Instagram virale Videos. Also die hatten teilweise Reichweiten von über einer Million Views, was, ihr wisst das ja auch, also organische Views, das ist einfach total krass. Und dass habe ich dann in einem Instagram-Online-Kurs vermarktet. Und jetzt Erfolgskurs, da habe ich ja mit euch beiden zusammengearbeitet im Bereich „Facebook-Werbung“, ja, das ist jetzt mein aktuelles Produkt. Und den habe ich mit knapp-, also mit allen Ratenzahlungen habe ich einen Umsatz von um die 400000 Euro damit erzielt. Also ein Produkt und eine Woche ein Launch. Ist halt total verrückt, genau. Das ist meine Story. Mal schauen, wie es weitergeht. #00:04:29#

SEBASIAN:Ja, das ist echt krass. Also grade so der Recap, weil du jetzt ja auch in unserem Alter bist, dass da man mit solchen Zahlen kommt, das ist schon echt heftig. Und auch jeden Fall nicht normal. Aber normal sein ist ja sowieso nicht so geil. #00:04:49#

CAROLINE PREUSSGanz genau. #00:04:49#

SEBASIAN:Ja, genau. Das heißt, wie kam das denn-? Also wenn ich jetzt-, wir sprechen jetzt grade drüber, ja, du hast einen do-it-yourself-, also diesen Kurs gemacht oder-. Die Frage ist doch so: Wie kam es überhaupt zu diesem Wechsel? Weil, das do-it-yourself-Thema hast du ja wahrscheinlich schon auch gemacht, denke ich mal, weil es dir Spaß gemacht hat, schätze ich. Und wie kam es dazu, dass du dann einfach so gewechselt bist in diesen anderen, in den seriöseren Bereich, wenn man das so nennen darf. #00:05:18#

CAROLINE PREUSSAlso ich sage mal so, ich habe den do-it-yourself-Blog, der hat mir Spaß gemacht. Aber natürlich ist es da so, das wissen jetzt alle, die sich darüber schon mal Gedanken gemacht haben, man tauscht ja immer seine Zeit gegen Geld. Und was ich mir dann eben irgendwann mal-, was mir bewusst geworden ist, ich habe halt super viel gearbeitet, also ich musste ja die ganzen do-it-yourself‘s vorbereiten, shooten. Dann hatten wir Kunden, die manchmal die Fotos nicht abgenommen haben. Und dann ist mal, obwohl, und das ist jetzt wirklich ein großes Learning von mir gewesen, obwohl man ja denkt, man hat so ein eigenes Unternehmen, ist man trotzdem im Hamsterrad. Und dann habe ich irgendwann gemerkt so: „Oh, das macht irgendwie keinen Sinn. Und ich muss auch zugeben, was auch ein großes Learning für mich war, ich bin kein Ego-Mensch. Also es gibt ja viele, das war jetzt auch so gestern auf der EPX in Berlin so ein bisschen so, die finden es halt geil, wenn sie viele Follower haben, wenn sie dann eine riesen Show bekommen. Ich gehe auf die Bühne, spreche und bin fertig. Und ich will halt meine Sachen sprechen. Aber der so Applaus und die Fans sind mir eigentlich egal. Und dann habe ich mir eben auch bei dem do-it-yourself-Blog Gedanken gemacht: „Okay, ich habe jetzt-, auf Youtube hatte ich irgendwie, weiß ich nicht, 70000 Abos, ist super gewachsen, auf Instagram knapp 100000 Follower.“ Und dann dachte ich mir irgendwann: „Krass, Mann. Wenn ich jetzt noch größer werde, werde ich halt die ganze Zeit überall erkannt.“ Also es war auch schon so, dass ich in Berlin erkannt wurde. Und dann dachte ich mir so: „Nein, das will ich gar nicht. Da bin ich gar nicht der Typ dafür.“ Ich finde das auch nicht geil, erkannt zu werden. Und auch ein anderes Learning: Follower füllen dein Bankkonto nicht. Und das ist auch, also-. #00:06:49#

SEBASIAN:Ach wirklich?#00:06:51#

CAROLINE PREUSSJa, aber, ja. Aber ganz viele sind halt so ego drauf. Und dann freuen die sich über Produkte. Ja, Produkte musst du eigentlich auch versteuern. Also so ein Influenzer sein-. Du musst dann ein Schauspieler sein so ein bisschen. Es war einfach nicht mein Ding. Und dann habe ich gesagt: „Okay. Dann mache ich einfach was Neues.“ Und habe mich dann halt auch getraut. Hatte auch damals, als ich gewechselt bin, so als ich mein Branding geändert habe, auch einen kleinen Shitstorm bekommen. Also Leute, die mich dann als geldgeil bezeichnet haben. Und auch viele, die sauer waren, man hat sich ja eine Community aufgebaut. Aber letzten Endes, das ist meine Plattform, das ist mein Leben. Und ich entscheide darüber. #00:07:29#

NIELS:Sehr gut.#00:07:31#

SEBASIAN:Okay. Und was ich in dem Kontext auch sehr interessant finde. Wenn man mit dir spricht oder wenn man das hört, was du jetzt sagst-. Aber du bist ja schon sehr business-fokussiert. Und das Online-Marketing-Thema ist ja schon ein recht spezielles Thema. Und du hast von Anfang an gleich von Nischen und wenig Konkurrenz gesprochen. Wie hast du dir denn eigentlich das Thema „Online-Marketing“ beigebracht? Hast du Tipps oder Empfehlungen für Leute, die smart in das Thema einsteigen wollen? #00:08:03#

CAROLINE PREUSSAlso was ich immer empfehle, das habe ich jetzt auch-, ich habe es auch echt auf der EPX gestern gesehen. Teilweise sind mir die Leute noch draußen hinterhergerannt und wollten von mir Tipps haben und wollten-. Das war echt krass gestern. Und wollten, dass ich irgendwie die Business-Idee bewerte und meinen Senf dazugebe. Und was ich eben immer mache-, wirklich, ich habe keinen Coach, wo ich 50000 Euro oder so bezahle, ich habe mir alles selbst beigebracht, ich habe in meinem Leben noch keinen anderen Online-Kurs gemacht. Und was ich-. Also klar, Online-Kurse führen dich schneller an dein Ziel. Ich hatte am Anfang halt einfach kein Geld dafür. Und was ich empfehle, auch auf die Intuition vertrauen. Also ich vertraue halt sehr viel auf meine eigene Intuition. Ich überlege mir halt einfach auch beim Thema „Funnelaufbau“, wir machen ja auch jetzt, schalten wir beide zusammen neue Facebook-Anzeigen für meinen Instagram-Kurs live. Da habe ich mir halt einfach überlegt, was denn Sinn macht. Und jetzt testen wir halt verschiedene Sachen und dann schauen wir „Was funktioniert und was funktioniert nicht.“ Und davon machen wir mehr oder weniger. Und viele denken, es gibt da so ein Kochrezept irgendwie. Es ist halt wichtig, dass man halt viel liest, dass man mit vielen Menschen redet. Das habe ich gemacht, viel genetzwerkt und mir dann immer meine Gedanken dazu gemacht. Einfach mal das Gehirn einschalten. Ich sehe das auch bei meinen eigenen Kunden, die denken gar nicht mehr selbst. Die denken, sie hätten ihr Gehirn an mich outgesourct, wenn sie sich einen Online-Kurs von mir kaufen. Und auch so ein bisschen Transferleistung ist halt auch wichtig. Du hörst irgendwo was, ich sehe eine andere Facebook-Anzeige oder ich habe mir viele andere Webinare angeschaut. Ich schaue mir zehn Webinare an, schaue, was ist in allen gleich. Mein Handy klingelt. Moment, sorry, mein Handy hat grade geklingelt. Sorry. #00:09:50#

SEBASIAN:Alles gut. #00:09:50#

CAROLINE PREUSSGenau. Auf jeden Fall, ich schaue mir dann eben an, was bei anderen läuft, was andere machen. Und das setze ich dann so bei mir um. Und ich teste einfach. Und ja, und halt einfach viel lesen, andere Webinare anschauen, so viel wie möglich konsumieren. Aber ich würde mich jetzt nicht für 100000 Euro coachen lassen. Sorry. #00:10:09#

NIELS:Also das ist halt Erfahrung, sehr gut. #00:10:12#

SEBASIAN:Aber was es noch mich mehr interessieren würde. Also der erste Bildungspunkt mit Online Marketing, weil, irgendwie hat man ja schon so-. Also klar, du hast BWL studiert. War es dann das Studium oder war es dann eher eine App, wo du mal gesehen hast, wo du dieses Konzept von Online-Kursen, da muss man irgendwie drauf kommen. Also … #00:10:29#.

CAROLINE PREUSSAlso dieses Konzept fand ich geil. Also was ich immer geil finde, ich habe es halt auch in den USA viel beobachtet, ich mache es generell, Tipp für alle: Schaut, was läuft in den USA? Und was könnt ihr nach Deutschland holen? Wo sind Marktlücken? Und was mich halt fasziniert hat, ich konnte mir am Anfang nicht vorstellen, dass man mit Online-Kursen halt wirklich so viel Geld verdienen kann. Und das macht ja eigentlich, wenn du es dir hochrechnest-. Ich habe immer so ein Beispiel: Du hast eine E-Mail-Liste mit 1000 Leuten, eine Conversion-Rate von fünf Prozent. Fünfzig Kursverkäufe a 400 Euro, 20000 Euro Umsatz. Das ist ja schon mal total viel Geld und macht ja voll Sinn. Das Ding bei Online-Kursen ist, dass sich viele das gar nicht vorstellen können. Und am Anfang konnte ich es mir auch nicht vorstellen. Ich dachte, das kann ja nicht sein. Und das hat mich so gereizt. Auch, du baust einen Funnel, du überlegst dir was. Das ist so strategisch wie ein Schachspiel. Und dann funktioniert der Funnel halt. Und das finde ich total geil. Und in meinem Studium, na toll, da lernst du BWL an der Humboldt in Berlin, da wissen die noch nicht mal, was Online-Marketing ist, so gefühlt. #00:11:33#

NIELS:Bei mir war es auch BWL, kann ich nachfühlen. #00:11:35#

CAROLINE PREUSSJa. #00:11:36#

SEBASIAN:Okay. Dann haben wir Personal Branding. Das ist … #00:11:44# irgendwie, du hast deine Personenmarke aufgebaut, also es ist ja, ohne dich läuft der Laden in der Regel ja nicht. Aber du hast natürlich durch diese Online-Kurse es weitestgehend ja geschafft, dass es auch ohne dich läuft. Aber natürlich bist du die Person, die es am Ende vermarktet. Was sind so deine Top-Tipps, wenn man sich als Person vermarkten möchte? #00:12:04#

CAROLINE PREUSSDie Top-Tipps, das ist mir auch nochmal auf der EPX aufgefallen tatsächlich, wird mir immer, wenn ich öffentlich auftrete, weil, ich habe immer so für alle, die mich jetzt gar nicht kennen- oder schaut euch mal mein Instagram-Profil an, da bin ich-, also ich trage oft Gelb. Ich habe auch gern gelbe Schuhe, gelber Blazer, ich trage eigentlich immer einen gelben oder pinken Blazer und gelbe Schuhe. Das sind immer-, ich habe ganz wenig Klamotten und die ziehe ich halt immer an. Also ich habe mich sehr stark durch Farben gebrandet, meine Website ist gelb und so ein bisschen pink. Und das zieht bei den Leuten. Und wirklich, was ich auch jetzt im-, ich habe das auch gesehen, weil, das ist so krass bei mir, ich bin so jung und ich habe alle Konkurrenten von mir in der Nische überholt, alle. Und warum? Oder was macht mich besonders? Ich steche halt aus der Masse heraus. Und während viele auch so ihre Meinung nicht sagen, immer ganz nett sein wollen, das ist auch was typisches, was viele Frauen machen, die wollen alle immer ganz nett sein, einfach in die Gesellschaft passen, habe ich eben gesagt: „Okay. Ich mache halt was komplett anderes.“ Und natürlich bekommt man dann am Anfang so ein bisschen Hate dafür. Ich wurde ganz oft belächelt dafür. Aber ich wusste immer, dass das langfristig Sinn macht. Und wenn ich jetzt so auftrete irgendwo, alle Leute erkennen mich überall. Also ich habe so eine Brand aufgebaut, wenn man eine Werbeanzeige von mir sieht und man sieht noch nicht mal mein Gesicht, dann weiß man genau, wer das ist, also-. Und ja, was ich machen würde, ich würde mich auf Farben konzentrieren. Also ich sage das auch meinen ganzen Mentoring-Teilnehmern immer: „Sucht euch Farben. Muss ja nicht Pink und Gelb sind. Sucht euch irgendwas, was euch aus der Masse abgrenzt. Weil, ganz ehrlich, nobody cares. Also wenn ihr nicht irgendwie besonders seid, ihr habt tolle Inhalte, ihr seht irgendwie besonders aus durch Farben, ihr habt irgend eine Message zu verkünden, die meisten haben ja noch nicht mal eine Message, dann interessiert sich halt der Markt auch einfach nicht für euch. Da habt ihr echt Pech gehabt.“ Und das verstehen, glaube ich, viele nicht. Voll Klartext. #00:13:58#

NIELS:Aber ich bin … ich bin doch….ich bin was Besonderes. Das ist so der klassische … #00:14:06#.

CAROLINE PREUSSJa, Gott. #00:14:09#

SEBASIAN:Okay, sehr straight. Passt zum Namen des Podcasts. Wir danken dir da schon mal. #00:14:16#

CAROLINE PREUSSGerne. #00:14:18#

SEBASIAN:Also mich würde noch interessieren: Wie handhabt man denn so einen Community-Aufbau in den Zeiten, in denen Leute eine Aufmerksamkeitsspanne von sieben Sekunden haben? Was wären da so deine Empfehlungen? #00:14:32#

CAROLINE PREUSSAlso was ich tatsächlich so-. Also erstmal, ich mache da sehr viel intuitiv, deshalb, muss halt erstmal, wenn man so Videos macht, man macht Stories. Man muss gut sprechen können und man muss sich halt zeigen. Und das ist erstmal, wo viele scheitern, die haben irgendwie Angst. Ich sage immer, und das habe ich auch gestern auf der EPX gesagt zu vielen meiner Kunden: „Was kann dir denn passieren? Keiner tötet dich. Und geh einfach mal raus in die Welt und zeige dich einfach mal der Welt.“ Das ist mal so das erste, das machen ja viele nicht. Und ja, was ich machen würde, oder was ich eigentlich immer mache, ich versuche Dinge immer auf den Punkt zu bringen. Das schaffen auch viele nicht. Ich weiß nicht, ich kenne viele, ich schaue mir immer Instragram-TV-Videos an oder Instagram … #00:15:14#. Und dann sagen die erstmal: „Guten Morgen, meine Lieben. Ich habe mir heute erstmal einen Kaffee gemacht.“ und „Oh, schaut mal, die Sonne scheint.“ und „Ah, ich habe grade einen Vogel zwitschern gehört.“ und „Schau, ich habe weggeklickt.“ Also ich glaube … #00:15:27#.

SEBASIAN:Geht runter wie Öl. #00:15:27#

CAROLINE PREUSSAlso ich glaube, ihr wisst, was ich meine. Man muss den Menschen halt catchen. Und was ich mache, ich bringe immer oft kontroverse Aussagen. Also ich mache, dass ich zum Beispiel sage: „Wenn du jetzt keinen-. Du bist Dienstleister und hast jetzt noch keinen Online-Kurs. Dann wird dein Business in fünf Jahren nicht mehr bestehen.“ Oder so mal ganz-. Ist nur ein Beispiel für so eine Aussage. Oder solche kontroversen Aussagen so ein bisschen, wo man sich darüber Gedanken macht, irgendwas, was catcht. Wir machen das auch im-, das weiß auch Sebastian, in Werbeanzeigen machen wir das auch, dass wir am Anfang-, das ist das, was wir immer machen, in den ersten drei Sekunden schneiden wir was rein, was catcht, was irgendwie komisch ist, was-. Dann gibt es ja auch viele-, ihr kennt ja auch so Facebook-Anzeigen, wo ja jemand Geld dann verbrennt und dann so: „Hey, stopp. Höre auf, dein Geld zu verbrennen.“ Okay, so vielleicht nicht. Oder einer wirft Geld aus seinem Fenster oder sowas. Aber irgendwas, was halt ins Auge sticht. In den ersten drei Sekunden muss man den Menschen fesseln. #00:16:27#

SEBASIAN:Okay, sehr gut. #00:16:28#

CAROLINE PREUSSUnd eine gute Aussage haben. Und Dinge halt auf den Punkt bringen. Das können halt auch viele nicht. Viele haben keinen roten Faden. Was ich auch immer gerne mache, so drei Schritte, die-. Das habe ich auch auf der EPX gemacht in meinem Vortrag, da haben dann ganz viele gesagt: „So geil, das war der geilste Vortrag.“ Weil, die anderen labern. Und ich bringe drei Schritte, die so ein bisschen-. Natürlich sind es nicht nur drei Schritte, aber die suggerieren, dass es einfach ist. Dass du nur drei Schritte brauchst. Ja, genau. #00:16:54#

SEBASIAN:Ja, und mit Community-Aufbau, also bei deinen Leuten, also wenn es so um Instagram zum Beispiel geht, dann machst du jetzt aktiv kein Follower-Aufbau? Du hast jetzt ja auch-, also du bist jetzt ja nicht-. Dein Ziel, wie wir vorhin schon gesagt haben, sind ja nicht die 100000 Follower. Es gibt ja-, also klar, die 100000 Follower-Leute, die im Fitnessbereich sind, die haben dann irgendwie so einen Code. Und von denen dann halt so ein paar Prozent pro Bestellung. Aber da sieht man es halt dann auch, dass halt Follower nicht gleich Umsatz entspricht, also überhaupt nicht. #00:17:27#

CAROLINE PREUSSGanz genau. Ich würde mir halt-. Also was ich auch immer sage, auch in meinem Instagram-Online-Kurs. Da kommen immer, also sehr viele Unternehmer zu mir, zum Beispiel hier, ich nenne mal das Beispiel „Cafébesitzer in Berlin“. Der kommt dann und sagt: „Ich möchte so viele neue Follower gewinnen.“ Und dann sage ich so: „Was bringen dir denn Follower aus Hamburg oder aus Bremen? Schalte vielleicht Werbeanzeigen im Umkreis von zwei Kilometern um dein Café herum und suche dir die Leute in Berlin. Aber denke nicht immer so in Follower-Zahlen.“ Genau das Gleiche mache ich ja mit Caroline Preuss auch, mit meinem Instagram-Account, dass ich weiß, dass erstmal mal meine Zielgruppe kleiner ist und deshalb ist es auch unmöglich, so viele Follower aufzubauen. Und stattdessen habe ich halt ein anderes Ziel: Community-Aufbau, Glaubwürdigkeit, Authentizität. Weil ich ja eben weiß, dass mir die Follower an sich-. Ich bin ja kein Influenzer, der mit Werbepartnern zusammenarbeitet und Reichweite vermarktet. Wenn ich Influenzer wäre, natürlich wären mir da die Follower vielleicht ein bisschen wichtiger, weil die Brands halt vor allem auf die Reichweite achten. Aber an sich, immer und-. Das meine ich wieder mit „Gehirn einschalten“ im Online-Marketing, sich immer überlegen: „Was ist denn mein Ziel?“ Und das machen halt viele nicht. Ich weiß auch nicht, warum. Und dann kommen die zu mir und sagen: „Dein Instagram-Kurs ist Scheiße, weil, du sagst ja, ich soll gar keine Follower aufbauen.“ Dann sage ich immer: „Ja, aber du musst dir halt Gedanken machen: Was willst du erreichen auf Instagram?“ Und das gilt für jede andere Plattform. #00:18:54#

SEBASIAN:… Okay. Und wenn du jetzt nochmal so zurückblickst auf die letzten Monate? Hast du vielleicht bezüglich Skalieren noch Tipps? Wie hast du das gehandhabt bei dir? Weil, es ging ja ziemlich durch die Decke. Und das muss man ja erstmal irgendwie in den Griff bekommen oder damit umgehen. Welche Learnings hast du vielleicht aus der Phase mitgenommen? #00:19:20#

CAROLINE PREUSSAlso tatsächlich Thema „Skalieren“ bin ich noch nicht am Ende. Also ich muss auch erstmal mit den ganzen Summen umgehen. Das kann ich-, sage ich auch immer ganz ehrlich. Was wir jetzt auch gemeinsam machen mit Sebastian, wir skalieren ja nochmal weiter die Facebook-Anzeigen nach oben, meine ganzen Online-Produkte automatisieren wir auch. Was ich mir halt gedacht habe beim Thema „Skalieren“ mit so einem Instagram-Online-Kurs oder mit so einem-. Ich sage mal, der kostet ja 400 Euro, um die 400 Euro. Ist „nice to have“, aber um wirklich auch den Umsatz nach oben zu skalieren, muss man mit Produktleitern arbeiten. Also beim Thema „Online-Kurse“. Und muss man definitiv auch mit teureren Produkten arbeiten. Und deshalb habe ich ja den aktuellen Online-Kurs, den Erfolgskurs für um die 2000 Euro gelauncht. Da hatte ich auch wirklich Angst, also es war für mich was Neues, es gibt in Deutschland wenige Produkte, also Online-Kurse, die so teuer sind, dass es dann niemand kauft. Aber tatsächlich hat auch das Produkt funktioniert. Und darauf werde ich jetzt aufbauen. Also immer in-, ich sage mal, die Customer-Journey nachvollziehen. Das hat mir beim Thema „Skalieren“ geholfen. Die Leute fangen mit dem Instagram-Kurs an, dann entwickeln sie sich mit mir weiter, machen dann das 2000-Euro-Produkt. Und wer weiß, nachher gibt es noch Gruppen-Coaching für 10000 Euro zum Beispiel. Und so kann man das dann eben wie so eine Pyramide aufbauen. Und sich dann eben neue Produkte überlegen. Also klar, so ein Instagram-Kurs, den kann ich jetzt nicht auf einen siebenstelligen Umsatz hochskalieren. Aber (?einen) Erfolgskurs schon, ja. #00:20:54#

SEBASIAN:… #00:20:56# Pyramiden-System, worüber immer alle sprechen. … #00:20:59# Nein. Aber klar, also das Thema „Lifetime Value“, also diesen (?Wert) des Kunden halt höher zu halten. Also … #00:21:09# kann es ja auch manchmal teurer sein. Aber wenn der halt dann bei dir die Marke kennenlernt und dann den nächsten Kurs kauft, dann amortisiert sich das ja und lohnt sich das auch megaschnell … #00:21:19#. Dementsprechend ist ja sowas genau das Vorgehen. Also vor allem in der Zeit, wo … #00:21:23# immer teurer werden bei Facebook-. Also, klar, bei dir, du hast den Vorteil, du hast einen hohen Warenkorb-Wert. Also bei dir, da zahlt man ja keine 20 Euro für irgendwas, sondern man hat halt gleich einen höheren Preis. Aber klar, dieser Gedanke: „Okay, ich bin nicht nur auf Einkauf fokussiert, sondern ich möchte halt, dass … #00:21:39# halt in den Funnel nach oben quasi sich durchqualifizieren, durchschalten und dann halt auch einen höheren Warenkorb dalassen. Das ist natürlich mega smart. #00:21:49#

CAROLINE PREUSSDazu kann ich auch nochmal was Interessantes sagen, was auch nochmal für mich eins meiner wichtigsten Learnings war, was ich auch anders mache als meine Konkurrenten. Ich versuche momentan, und das-. Ich habe es auch auf der EPX gesehen, es gibt so viele Leute, die Online-Kurse verkaufen. Und die haben halt geiles Marketing. Und die Kurse dahinter sind halt Scheiße. Wirklich, muss man echt mal sagen. Also viele, die haben eine geringe Videolaufzeit, denen ist der Kunde dann egal. Was ich erkannt habe, damals war ich aber auch noch alleine in meinem Business, ich hatte viel zu wenig Mitarbeiter, ich habe gesagt: „So. Ich stelle jetzt Mitarbeiter ein, die sich nur um die Kunden kümmern.“ Und natürlich ist es erstmal so-. Okay, die Gewinnmarge ist trotzdem hoch, aber erstmal: „Okay, hmm, jetzt musst du da Mitarbeiter einstellen und alles, die sind ja auch teuer.“ Aber eigentlich war das auch das, was sich echt gelohnt hat, Leute einzustellen, die den Kunden betreuen. Wir haben so einen guten Kundensupport, wirklich. Wir haben echt einen geilen Kundensupport. Und wir haben auch einen Live-Chat für die Kunden. Und all das führt natürlich dazu, dass ich sage: „Der Kunde kauft wahrscheinlich nochmal, wenn er glücklich ist.“ Und immer nur dieses-. Was ja viele machen, die schleusen die Kunden so durch. Dann kauft der einmal und schau: Zack, weg. Habe ich sein Geld und fertig. Und ich versuche, damit wirklich was Nachhaltiges aufzubauen. Das ist ganz wichtig. Und das vergessen viele. Da habe ich auch mal-, gab es vor kurzem in den USA eine interessante Podcast-Folge „Forgotten Funnel“, also „Der vergessene Funnel“, den halt viele vergessen. Dass ja auch der Umsatz in den eigenen Kunden liegt. Darüber würde ich mir auch Gedanken machen, wenn ich Online-Kurse verkaufe. Ja. #00:23:24#

SEBASIAN:Ja, ist halt das Backend, also ich meine, zum Beispiel, was man im E-Commerce komplett vergisst, als Beispiel, diesen Funnel gekauft hat, kannst du quasi alle Käufer bekommen eine Anzeige: „Danke für deinen Kauf.“ Man glaubt nicht, wie krass der Return bei sowas ist. Die Leute kaufen dann tatsächlich nochmal, nur wegen so einer Anzeige. Also allein der „forgotten Funnel“. Klar, also danach, nach dem ersten Sale, deswegen ist ja auch Marketing Automation so wichtig. Ich meine, da muss man Caro nichts erzählen von, von E-Mail-Marketing. Aber das ist ja so ein Bestandteil, den viele auch noch nicht nutzen. Dementsprechend Beziehungsaufbau mit den Kunden ist es halt am Ende des Tages. Ich meine, in unserem Modell hier ist es ja auch so, dass wir mit unseren Kunden, umso besser die Relationship ist mit unseren Kunden und wir uns verstehen mit denen, umso bessere Ideen hat man, besser läuft es auch schlussendlich. Also nicht automatisch, aber es ist auf jeden Fall ein wichtiger Bestandteil. #00:24:23#

NIELS:Ja. In dem Zusammenhang-. #00:24:25#

CAROLINE PREUSSUnd ich versuche halt-. Ja, sag. Nein, was ich noch einwerfen wollte, ich versuche halt auch immer zu overdelivern. Das ist ganz wichtig. Der Kunde ist der König. Und das vergessen halt viele. Wenn bei mir Mitarbeiter schlecht über die Kunden reden, weil sie genervt sind, die kriegen echt Ärger von mir. Der Kunde ist der allerwichtigste in unserem Business. Niels, was wolltest du sagen? #00:24:47#

NIELS:Ich wollte noch drauf eingehen. Weil, viele können sich jetzt, so die noch nicht damit begonnen haben oder noch nicht damit arbeiten, auch nicht wirklich vorstellen, dass E-Mail-Marketing noch ein Ding ist. #00:24:59#

CAROLINE PREUSSJa, echt? Krass. #00:25:01#

NIELS:… #00:25:00# dem Kanal-. Ja, gut, ist natürlich schon tot seit 2016. Aber hast du vor, noch andere ähnliche Kanäle zu bedienen? Was ist jetzt beliebt? Broadcasts oder-. #00:25:15#

SEBASIAN:Messenger zum Beispiel. #00:25:15#

NIELS:Oder Messenger Broadcasts et cetera. #00:25:17#

CAROLINE PREUSSMessenger überlegen wir uns. Aber das ist halt-. Also okay. Ich sage halt immer, bevor ich jetzt ein neues Fass aufmache, ich mache einfach mal mit dem weiter, was funktioniert. Und bei E-Mail-Marketing, ich weiß erstmal, dass es funktioniert. Und das ist auch immer was, was ich mache, ich fokussiere mich auf ganz wenige Dinge. Und die Dinge, die ich mache, die mache ich dann halt richtig gut. Und viele, die sind wie so ein aufgescheuchtes Hühnchen, die rennen da wild durch die Gegend, wirklich. Auch viele meiner Kunden, die rennen durch die Gegend. Und was ich eigentlich mache, ich sage so: „Piano, Leute. Ein Funnel, eine Sache und ein Produkt.“ Und ich muss mich da auch immer selber bremsen, weil ich halt immer so viele Sachen machen will und so viel Neues lernen will. Aber mache erstmal eine Sache gut. Und dann mache die nächste Sache. Deshalb, so ein Messenger Marketing will ich auf jeden Fall testen. Aber jetzt erstmal, E-Mail-Marketing funktioniert ja noch. Facebook-Anzeigen funktionieren bei mir auch noch, mein Webinar funktioniert auch super. Warum soll ich da jetzt momentan was dran ändern? Aber klar, ist es wichtig, dass man am Ball bleibt, dass man auch neue Dinge ausprobiert. #00:26:20#

SEBASIAN:Deshalb ist dieses Shiny Object Syndrome, also quasi zu sagen: Also egal, ob es jetzt im Unternehmerischen ist oder im Online-Marketing, sondern: „Da ist was Neues, dass wir gleich machen.“ Also klar, ich bin ja auch ein Fan von, wenn ein neues Feature von Facebook rauskommt, dann freue ich mich auch wie so ein Nerd. Ist auch geil. Aber am Ende des Tages sind es halt die Basics, die funktionieren. Es geht nicht darum, du benutzt oder auch, was du jetzt machst. Sondern das Zusammenspiel, die Komposition aus allem halt, Basics halt auf allem zu machen. #00:26:47#

CAROLINE PREUSSJa, das wollen halt auch bei mir viele Kunden dann nicht hören. Weil ich dann auch immer-. Ich sage immer zu den Leuten-, habe ich auch gestern bei meinem Vortrag gesagt: „Bevor ihr irgendeinen krassen Funnel aufbaut, macht euch mal Gedanken: Wer ist denn die Zielgruppe? Wie seid ihr gebrandet? Wo liegt euer USP? Und wie gut ist eigentlich das Produkt?“ Also das Produkt, Sebastian, wir haben ja auch schon oft darüber geredet, als wir angefangen haben zu arbeiten miteinander, da, ich weiß noch, du warst vielleicht so ein bisschen skeptisch, ich habe dir von meinem Instagram-Kurs erzählt. Und als wir dann die ersten Apps live hatten, da hast du gemeint: „Krass, wie gut das funktioniert.“ Und ich habe dir gesagt: „Eh, mein Produkt ist halt geil.“ Das ist ein geiles Produkt. Und wenn du ein schlechtes Produkt hast, da helfen dir die besten Messenger-Boards und Facebook-Apps nicht: Keiner wird dein Produkt kaufen. Und viele sind so, die hecheln da so durch und glauben halt, dass es irgendeine Facebook-Strategie gibt. Aber eigentlich sind die Grundlagen wichtig. Und das klingt halt irgendwie hart. Das ist halt total unsexy eigentlich. #00:27:41#

SEBASIAN:Das heißt, die gibt es nicht. Shit. #00:27:45#

CAROLINE PREUSSNein, sorry. #00:27:46#

SEBASIAN:Ich habe extra gewartet drauf, keiner hat es mir erzählt. #00:27:49#

CAROLINE PREUSSNein. Du musst dafür 100000 Euro in die Hand nehmen. Und dann coache ich dich dazu und verrate dir mein Geheimnis. #00:27:55#

SEBASIAN:Okay. … sehr gut, also ich gehe morgen zur Bank und nehme einen Kredit auf. #00:28:01#

CAROLINE PREUSSGenau. Den Kredit empfehle ich euch. #00:28:04#

NIELS:Aber ich denke, das ist ein sehr gutes Finishing Statement: Macht erstmal eine Sache gut, bevor ihr die nächste anfangt. #00:28:12#

CAROLINE PREUSSGanz genau. #00:28:13#

SEBASIAN:Dann Caro, vielen Dank für deine wertvolle Zeit im Podcast. Und dann hören wir uns nächstes Mal wieder. #00:28:22#

CAROLINE PREUSSJa, danke, dass ich dabei sein durfte. Bis bald. #00:28:25#

SEBASIAN:Gerne. #00:28:25#

NIELS:Bis bald. #00:28:26#

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Episode 5: Worauf muss ich bei der Online Marketing Agentur Wahl achten?

Matthias, Niels und Sebastian sprechen in dieser Folge darüber, worauf du bei der Wahl deiner Agentur achten solltest.

Dinge auf die du bspw. achten solltest:

  1. Bietet deine Agentur SEO an, setzt es aber selbst nicht für ihre Webseite um?
  2. Hat deine Agentur Case Studies zu ihren Dienstleistungen?
  3. Gibt es einen Vertrag mit einer Laufzeit von über 12 Monaten?

Wir wünschen dir viel Spaß mit der neuen Folge!

Worauf muss ich bei der Online Marketing Agentur Wahl achten? - Wie ihr Online Marketing Agenturen auf den Prüfstand stellt.

Vollständiges Transkript

00:00:48
Seba: Gude – Again!

00:00:50
Niels: Gude!

00:00:54
Seba: Morjen, Podcast Nummer drei. Heute geht’s um Agenturen und worauf ihr achten solltet, bei der Agentur Wahl. Wir sind ja auch eine Agentur. Oder was sind wir?Was würdet ihr sagen?

00:01:08
Niels: Also ich denke wir erfüllen diese Kriterien. (charmant)

00:01:12
Seba: Wir bieten Agentur Dienstleistungen an. Lass es mich so ausdrücken – ich finde genau dort dreht sich bei mir der Magen um, wenn ich sage: ich habe jetzt eine Agentur. Schwierig. Und genau deshalb heute mal so ein bisschen Realtalk über Agenturen und das Agentur Modell, weil gerade das Wort Agentur, lässt viele Leute denken, egal ob Online-Marketing-Agentur oder eine Werbeagentur: “Oh Gott – Viel Geld und keine Ergebnisse. Das ist ja eigentlich so die schlimmste Vorstellung. Man ist irgendwie an einen Vertrag gebunden und man kommt nicht mehr raus.

00:01:47
Seba: Und Die Agentur meldet sich nicht. Das ist ja die Horrorvorstellung für einen kleinen oder für einen Mittel-Ständler, der im Monat irgendwie fünf bis zehntausend Euro ausgibt und trotzdem am Schluss kein Ergebnis sieht. Und wir haben uns heute mal herausgepickt worauf ihr achten sollte bei der Agentur Wahl. Niels hat ein paar Sachen rausgekramt, Matthias auch und ich auch noch ein paar, die uns immer begegnet sind und über die wir heute gern noch mal sprechen wollen. Wer möchte anfangen?

00:02:21
Niels: Allright! Dann würde ich den Anfang machen. Ich betrachte die Sache natürlich mit der SEO-Brille, weil im Onlinemarketing-Vogg-Team ich das Seo-Thema natürlich betrachte. Und es gibt natürlich auch sehr viele Agenturen die in ihrem Portfolio drin stehen haben, dass die Suchmaschinenoptimierung anbieten. Meistens ist selbst mit der Beschreibung, oder oftmals selbst mit der Beschreibung der Begriff immer noch so undurchsichtig. Sodass die Person, die vorher davon noch nichts gehört hat immernoch nicht weiß worum es geht. Deswegen ist es für mich immer schon irgendwie ein kleines Indiz: “okay ihr könnt das nicht wirklich gut beschreiben was das ist und wüsste ich jetzt nicht, von der Basis her wie gut sie das tatsächlich umsetzen können” .

00:03:10
Niels: Aber ein Tipp den ich euch auf jeden Fall mitgeben kann: Wenn man einfach mal in der Googlesuchzeile eingibt – SEO Analyse kostenfrei; SEO Analyse free; free SEO Analysis – irgendwas in der Form. Dann gibt es haufenweise Tools, welche die Basis Sachen checken für eine Website, für die Startseite von beispielsweise der Agentur. Ich habe dabei überraschend Viele Homepages und Startseiten von Agenturen gesehen, die nicht mal die SEO Grundkriterien erfüllen . Auch spezifisch SEO Agentur. Ich meine die Basics sind wenn man im Google Search nach einer Agentur sucht – was ja nicht unwahrscheinlich ist, dann sieht man auch als Laie diese Überschriften – die Meta Titel und das, was da darunter steht – die Meta Beschreibung. Und wenn man mal darauf achtet, sind selbst wenn man nach diesen Agenturen sucht, oftmals die Titel abgeschnitten oder zu lang, oder die Meta Beschreibung ist entweder auch zu lang oder sie ist gar nicht gesetzt. Und da steht einfach nur irgendein Quark, also das ist quasi das absolute einmal eins, die absolute Grundlage die jeder der schon mal einen WordPress Kurs angeguckt hat oder auf Youtube nach dem Begriff SEO gesucht hat kennt und umsetzen kann. Nachdem er sich zehn Minuten mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Deswegen ist es ein bisschen heftig und unangenehm wenn man das als eine Leistung anbietet und nicht die Basis dafür erfüllt. Ich meine ich kann es verstehen wenn man wenn man hundert Blog Posts hat oder eine riesige Seite und noch für jede Leistung und für jedes kleine Bisschen noch eine Unterseite, da ist mal irgendwas dabei hat man sich jetzt mal nicht die Zeit genommen oder es ist nicht so important oder es wird wahrscheinlich nicht ranken. Sodass es jetzt nicht optimiert ist – aber Startseite die Speerspitze, die muss stimmen!

00:05:28
Niels: Das ist auf jeden Fall eine gute Sache wo man mal kurz feststellen kann: “Okay können die den Kram den sie mir verkaufen wollen überhaupt bei sich selbst umsetzen?” Wichtig!

00:05:38
Seba: Das gilt ja aber auch noch für andere Sachen. Es muss ja nicht nur Seo sein. Also Matthias, du bist ja der Content-Guy bei uns, weil wenn die irgendwie Content-Marketing dir verkaufen was sollten die dann machen. Wenn die dann keinen Text auf ihrer Seite haben wird es schwer werden.

00:05:55
Matthias: Es geht halt auf den Punkt zurück, was du da im Angebot drin stehen hast, dass musst du auch liefern. Und nicht nur dieses Larifari: ” Ja wir machen SEO, das heißt wir fügen im paar Alt-Texte ein – wir machen was weiß ich was, irgendeinein Quatsch”. Und vor allem beim Content-Marketing, wenn man irgendwelche “Gammligen” Social-Media-Posts macht, die keine Themen Relevanz haben oder auf Facebook irgendwelche Bilder hochlädt um auch nur irgendwie Engagement aus dieser Bubble heraus zu drücken. Und dann die Beiträge schön bewirbt: “Einfach drauf klicken – Jetzt hier bewerben”. Ja Butter mal das Budget rein!(ironisch)

00:06:36
Matthias: Also für mich ist das fast schon Betrug, wenn du etwas reinschreibst und sagst:” Wir haben hier geiles Marketing; Wir bieten coolen Content; wir machen SEO” und so weiter und es ist am Ende halt einfach nur schlecht.

00:07:02
Seba: Wenn der Service nicht dem entspricht, was im Angebot steht und “gepreacht” wird, dann ist es nicht das Phänomen: “Under promise, over deliver”, sondern halt “Over promise, under deliver”. Wenn die Anbieter das nicht für sich selbst umsetzen, kann es auch gut sein, dass die Agenturen sich dann selbst schwer damit tun, das für die Kunden umzusetzen. Es gibt allerdings auch das Phänomen, dass Agenturen so viele Kunden haben, dass sie gar nicht hinterherkommen, ihre eigenen Sachen zu machen. Das gibt’s auch. Für mich selbst, bei Online-Marketing Vogg. War schon immer wichtig, dass wenn ich das nach außen trage, die Website auch ranken muss. Wir müssen mit den wichtigsten Keywords SEO Agentur Augsburg auf den oberen Plätzen stehen. Wir müssen einfach mit diesen Keywords oben stehen, wir müssen auf unserer Seite sowohl einen geilen Look haben, als auch schnelle Ladezeiten also auch gut technisch abschneiden. Aber auch mit guten Texten. Das war mir wichtig und ich hab mir da halt wirklich auch viel Zeit genommen und ich habe auch meine Freelancer, die das dann für mich machen. Dazahle ich dann natürlich obendrauf, weil das ist ein Investment für die Firma. Aber es ist halt etwas nachhaltiger. Deswegen auch wenn in Agentur Gesprächen seid, in Pitch Gesprächen, lasst euch nichts zu krass verkaufen und lasst euch nicht zu sehr “hypen”. Es kann funktionieren und es kann gut laufen aber wenn die euch Ultra viel verkaufen und sagen Das ist der geilste Shit und wir machen super SEO und wir machen das und das, dann mag das vielleicht stimmen, in der Theorie aber wenn es nicht funktioniert dann ist der Kunde angepisst. Dann ist der Kunde in nem Laufzeit-Vertrag drin und kommt nicht mehr raus.

00:08:52
Seba: Aber Niels, was würdest du sagen, was hilft denn um so etwas herauszufinden, ob Leute auch was können.

00:09:00
Niels: Also ich bin ein großer Fan von Case Studies, in denen man halt mal anonymisiert einen seiner eigenen Kunden betrachtet, natürlich mit deren Einverständnis, und einfach mal live am Beispiel, nachvollziehbar für jeden, zeigt ok: Das was wir machen funktioniert, und es hat in der Vergangenheit funktioniert! Es ist natürlich das Beste, wenn man mehrere Case Studies hat, weil ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn. (lachend)

00:09:30
Niels: Genau, deswegen sind da Case-Studies ist eine ziemlich gute Variante, die auch überraschen selten umgesetzt werden. Man sieht manchmal irgendwelche Graphen, die einfach so hingepackt werden. Man weiß nicht was es ist. Man weiß meistens auch nicht aus welchem Tool es stammt. Deswegen im SEO Kontext sind natürlich die Google Tools dann die Besten um das authentisch zu tracken. Und das sieht in deinem Kontext wahrscheinlich ähnlich aus.

00:10:01
Seba: Diese Referenzen auf den Seiten machen sie natürlich immer schön, das haben wir auch klar, bloß was halt wirklich wichtig ist, ist halt einfach Ich muss sehen was gemacht wurde und was ich im Anschluss hab. Zum Beispiel habe ich einen wunderschönen Kunden, der nennt sich “Geile Weine” und mit geile Weine kann ich super eng zusammenarbeiten und die haben mir zum Beispiel auch wirklich offiziell die Möglichkeit gegeben bei Facebook eine Case-Studie zu veröffentlichen. Mit echten Zahlen, mit Umsatzzahlen, mit Performanz Kennzahlen und das ist halt geil. Da sehe ich halt okay: “Online-Marketing-Vogg hat hier angefangen, wir hatten “Roar”s von 10 erzielt, “Geile Weine” hat hier unterschrieben – und die finden das geil! Und dann ist das halt ein solid-Ding. Und dann hab ich halt einmal Proof von Facebook, einmal Proof von Geile Weine und es ist halt nicht nur auf meiner Plattform, sondern auch auf einer dritten Plattform drauf. Das ist halt so ein idealer Fall den man haben kann. Und wenn dann jemand bei Sedat anruft, bei “Geile Weine”, dann wird er dir das selbe sagen . Weil es halt stimmt und das ist dann halt kein Bullshit. Das ist halt auch so eine Sache. Lasst euch von einer Agentur Kunden geben wo ihr anrufen könnt und Nachfragen könnt ob der Service der gemacht wird gut ist und wenn die das sagen dann werden sie nicht bestochen sein. (lachend)

00:11:23
Matthias: Das geht halt auf Transparenz zurück und das ist du halt nicht eine Fassade aufbaust:” Wir sind die große Agentur und wir machen dies und jenes” – und dann ist dahinter aber nichts und auch kein Ansprechpartner. Dann weiß ich auch nicht wen man kontaktieren kann. Bei uns geht es aber, bei uns weiß man ganz genau du schreibst mit Sebastian. Und er gibt einen auch weiter wenn du mit Niels oder Simion oder sonst irgendwem kommunizieren möchtest über eine spezifische Sache. Ich glaube das ist etwas, vorallem bei den größeren Agenturen, da wirst du halt allein gelassen. Oder einmal kurz raus halt und dann gehts quasi runter – down in die SEO Cave rein und dann wird halt einfach gemacht und man hört nichts mehr.

00:12:13
Seba: Oder es wird gar nichts gemacht oder der Werkstudent machts. Wenn du zum beispiel eine Keyword-Analyse bekommst – ich meine: thats the truth.

00:12:26
Seba: Ich meine wie skaliert eine Agentur? Eine Agentur kann nur skalieren indem sie mehr Leute einstellt. Weil wenn du mehr Anfragen bekommst musst du die Arbeit ja irgendwie machen. aber diese ganzen mundane tasks, die man halt macht machen muss, da kommen die Experten nicht hinterher, die müssen sich mit anderem Zeug beschäftigen. und die Ground-Work machen dann halt die Werksstudenten beispielsweise. Weil du findest ja auch nicht so schnell gute Leute im Online-Marketing Bereich – schwierig.

00:12:52
Seba: Das heißt du musst es Leuten beibringen und die müssen müdig, stressig adaptieren und dann halt kompetent werden, aber das ist halt wenn jemand zwei Wochen lang SEO macht schwierig. Selbst wenn du es rein technisch verstanden hast fehlt ja komplett das holistische Mindset dafür, wie ganzheitlich das eigentlich ist.

00:13:12
Niels: Ja, genau.

00:13:13
Seba: Jeder in meinem Team kann mit jedem sprechen, also die Kunden können von mir aus mit jedem sprechen und da gibts auch keine Geheimnisse oder ähnliches indem irgendwie gesagt wird es wird schon gemacht, aber es ist nicht so wichtig wer das macht weil prinzipiell jeder ist ja auch eigenständig und kann da seinen Mehrwert dem Kunden weitergeben und das ist ja das coole das da jeder dabei ist bei uns im Team und nicht irgendwie so von außen halt nicht zugänglich sein möchte. Ja genau. Ich habe jetzt noch ein paar Sachen zum Abschluss dazu. Wir haben es ja auch schon gesprochen über Transparenz. Da gehört zum Beispiel auch das Thema Laufzeit Verträge mit dazu. Also wie quasi Agenturen euch onboarden, wenn ihr einen Vertrag unterschreibt von einer Agentur. Bei uns gibt’s keine Verträge – gibts einfach nicht. Ich habe einfach so eine gute Zusammenarbeit mit den Kunden, dass wir keine Verträge brauchen. Wir brauchen keine Laufzeit Verträge. Wir brauchen keine Knebelverträge und die Kunden sind bereit zu investieren in die Agentur oder den Dienstleister weil sie sehen, dass davon was zurückkommt. Dementsprechend ist es für die ein No-Brainer – für mich ist es ein vertrauensvolles zusammenarbeiten. Wir haben halt nicht dieses ständige: “ok, ich habe jetzt diesen Vertrag unterschrieben und ich komme erst zum Ende des Jahres raus. Wenn ihr sowas unterschreibt, wir haben das auch kurz im Vorgespräch mit Niels gesagt, dann ist es vielleicht sinnvoll bei SEO einem dreimonatigen Vertrag zu unterschreiben, oder zu sagen, Ich muss mindestens 3 Monate warten bis ich mal die Ergebnisse bewerten kann beim SEO. Dementsprechend darf man auch nicht zu kurz denken. Als Kunde muss man dann halt versuchen einen längeren Atem zu haben und nicht sofort Ergebnis zu erwarten. Deswegen ist es natürlich umso besser wenn die Agentur euch nicht die höchsten Erwartungen verspricht, sondern easy ans Thema rangeht und sagt wir machen erstmal die Groundwork und dann können wir immer noch schauen wie wir das größer machen können. Dementsprechend ist noch eine Sache, die häufig nicht berücksichtigt wird, gerade im Onboarding, wenn eure Agentur mit euch beginnt zu arbeiten dann fragt mal ganz bewusst wie das funktioniert. Werden die Konten von der Agentur erstellt und macht die Agentur quasi alles für euch? Das ist natürlich cool aber wenn die Agentur alles für euch macht wo liegen die Konten sind sie Eigentum der Agentur? Wenn das der Fall ist dann sollten die Alarmglocken auf jeden Fall läuten und euch sagen “No f***ing way”. Ich will dass die Sache mir gehören und nicht der Agentur weil wenn ihr irgendwie nicht mehr die Rechnungen zahlt oder irgendwas ist und die machen dann euch Druck, dann können die euch ja aus den Konten rausschmeißen und ihr habt kein Zugriff aufs Konto mehr. Da sind alle Daten auch mit weg.

00:16:15
Niels: Das ist nicht mal ein seltener Fall…

00:16:15
Seba: Dementsprechend auf gar keinen Fall machen! Es gibt dann auch die Fälle dass die Agenturen dich herauskaufen lassen das Konto, aber das du ein eigenes Konto herauskaufen musst es schon echt krass. Das ist schon eine heftige Geschichte. Dementsprechend sollte man immer sein eigener Herr sein, sich nicht irgendwie verarschen lassen. Auch wenn man beim Thema hundertprozentig durchblickt, versucht es zumindest auf einer größeren Ebene zu verstehen. Ich würde erst eine Agentur beauftragen, also ich selber auch Wenn ich jetzt Unternehmer werde, wenn ich das Thema zumindest weitestgehend verstanden habe und nicht komplett ohne überhaupt zu wissen worum es geht, an das Thema herangehen.

00:17:03
Matthias: Sonst kannst du ja verarscht werden von oben bis unten!

00:17:04
Seba: Oder zumindest sollte man mal jemanden holen, dem ich vertraue und der dann quasi weiß ob eine Agentur Bullshit labert und diese Sachen abklappern kann die wir jetzt auch gerade besprochen haben – oder ob eben alles passt.

00:17:26
Niels: Also das Basic-Understanding vom Thema ist schon irgendwie auf jeden Fall wichtig, das ist der Best Case. Wenn man den halt nicht erfüllen kann oder dafür nicht die Zeit hat, ist es auf jeden Fall gut mit jemandem der zumindest sich in diesem Themenbereich irgendwo bewegt. Weil über SEO könnte man auch mit euch grundlegend sprechen oder wenn ihr da ein Angebot bekommt oder wenn jemand anderes ein Angebot bekommt dann könntet ihr zwei zum Beispiel das auch ziemlich gut bewerten, ob das Sinn macht und ob das irgendwie eine runde Sache ist. Von daher eine zweite Meinung wenn man denn selber nicht die Zeit hat hinter das Thema zu steigen ist auf jeden Fall auch hilfreich. Niemals völlig blind unterschreiben, ohne zu wissen worum es geht.

00:18:20
Matthias: Bestenfalls ist derjenige, der es einem verkauft, auch bereit es einem zu erklären. Um halt einfach auf Nachfrage das alles heißt preiszugeben und auch gewisse Art und Weise Ich meine es ist zwar nicht wirklich relevant aber irgendwie doch, das er auch “passioned” ist, dass er es auch gerne erklärt und auch darauf Bock hat.

00:18:44
Seba: Ich habe auch schon oft erlebt und ich habe auch schon einen Pitch gewonnen, nur weil ich mir Zeit genommen und habe eine halbe Stunde lang dem Kunden erklärt habe wie SEO funktioniert. Da hatten Niels und ich auch das Gespräch davor, vor dem Akquise Call. Dann war das halt so und so sieht es aus, halbe Stunde Zeit genommen und am Schluss war es dann ein super Deal und es hat super funktioniert. Dementsprechend ist ist keine Magic, es ist einfach committen. Auch als Agentur oder als Dienstleister sagen, ich nehme mir jetzt Zeit für den Kunden und investiere darin und bin nicht nur “In-For-The-Money”.

00:19:21
Niels: Genau und dazu noch als Kirsche auf der Torte, ist es halt auch immer sehr hilfreich wenn man noch diese typische kostenlose Erstberatung bekommt. Wenn der Gegenüber bereit ist mal das aktuelle Problemfeld, was bei der Website oder bei dem Projekt ansteht, zu betrachten und schon mal die Lösungsansätze verständlich erklärt bekommt. Dann hat man mir gleich erstmal dieses Basic-Understanding für das Thema drin und man weiß im Groben was gemacht werden muss – und im besten Fall sogar wie lange es potenziell dauern wird. Wenn die Person bereit ist sich diese Zeit halt quasi zu nehmen -unentgeltlich – dann ist es für mein Verständnis schon mal ein gutes Zeichen.

00:20:07
Seba: Ja – absolut. Allright, wenn ihr eine gute Agentur sucht im, Bereich Online-Marketing, dann wisst ihr Bescheid. Holt euch immer viele Angebote ein, aber ich kann euch jemanden empfehlen – schaut einfach in die Shownotes rein. Wir machen auch kostenfreie Erstberatung.

00:20:36
Matthias: Ja natürlich!

00:20:39
Niels: Slidet einfach in unsere DM´s rein.

00:20:41
Seba: Genau, slidet einfach in unsere DM´s – oder in Niels seine DM´s, für Wolf-of-Seo. Yes, Dann thanks for your time guys – und danke fürs Zuhören auch euch – und wir hören uns dann beim nächsten mal.

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Episode 4: Wie war das Ads Camp 2019? – mit Lena Gmeiner

Eine unsere besten und professionellsten Performance Ads Kolleg(inn)en ist Lena Gmeiner – deshalb arbeiten wir  auch mit ihr zusammen! Gemeinsam gehen wir mit Niels im heutigen Podcast über das kürzlich veranstaltete Facebook Ads Camp 2019. Lena war zudem nicht nur Gast, sondern sogar Speakerin auf dem Facebook Ads Camp und hat über Instagram Shopping & Story Ads gesprochen. Wir reden über die Gäste, wer gute Inhalte geboten hat, wer eher nicht so gute Inhalte geboten hat, uvm.

Mehr zu Lena findest du auf Instagram: https://www.instagram.com/mrs_stylena/

 

Viel Spaß mit der Episode!

Episode 4: Wie war das Ads Camp 2019? - mit Lena Gmeiner

Vollständiges Transkript

00:00:00
Sebastian: Morjen und “Gude” gute an meine Gäste!

00:00:51
Sebastian: Unser Gäste, Gude! (charmant)

00:00:52
Lena: Hello!

00:00:55
Sebastian: Also Niels Co-Host, ich auch Co-Host und Lena! Und heute geht es um das Ads-Camp, das war ja diese Woche, wir sprechen jetzt von dieser Woche weil gerade Samstag, bei den Person, die den Podcast gerade hören, da war es wahrscheinlich nicht diese Woche. Aber wir waren jetzt auf dem Ads-Camp, die Lena und ich. Lena als Speakerin und ich als Zuhörer. Und der Niels ist da jetzt auch mit am Start gerade, um mal so ein paar Fragen zu stellen die jetzt nicht so im Nerd Bereich drin sind, weil man tendiert dazu sich schnell zu einem Thema zu versinken. Gerade auf dem Ads-Camp, da stand ja auch überall sogar “Nerd-Schutzgebiet”.

00:01:43
Niels: Da hab ich auch Bilder von gesehen, super. (lachend)

00:01:37
Sebastian: Das war schon hart. Teilweise ist auch so die Konferenz. Ich war jetzt auf allen Ads-Camps bisher, das gibt’s ja erst seit 2017. Und das ist ja eigentlich immer sehr Klassentreffen-like so wie es der Flo immer sagt, der Florian Litterst. Da hat man dann auch schon mal deep-dive Gespräche. Man hat aber manchmal auch ein bisschen oberflächliche Sachen und auch Sachen die nicht so gut sind und darüber wollen wir heute auch gerne mal sprechen. Zuallererst würde ich einfach mal gerne deine Meinung dazu erfahren, Lena, wie du es so wahrgenommen hast das Ads-Camp. Vor allem war es für dich ja auch das erste und es war auch dein erstes Mal als Speakerin, das heißt Premiere bei zwei Sachen sogar. Was ist so Overall dein Feedback und deine Wahrnehmung von dem Camp.

00:02:36
Lena: Ja genau. Also es war Premiere für mich vor allem als Speakerin, deswegen war ich auch unfassbar nervös. Weil ch auch nicht abschätzen konnte: “okay sitzen da jetzt wirklich nur die ganz ganz krassen Experten im Publikum, die mich dann danach irgendwie mit Fragen löchern. Oder wie ist generell auch so der Kenntnisstand ? Und ich muss sagen, es war wirklich für mich auch eine mega Veranstaltung! Also generell auch alles drumherum. Ich fand das super entspannt die Atmosphäre einfach mit den Leuten irgendwie zu quatschen. Die Leute sind auf dich zugekommen und meinten so: “Hey haste mal kurz Zeit”. Und dann hast du mit denen so ein bisschen über Advertising allgemein gequatscht und über meinen Vortrag und alle waren einfach total locker und echt entspannt auch. Sodass die Tage echt angenehm waren und man sich eben auch gerne mit den Leuten unterhalten hat. Auch von der Organisation her alles echt tiptop. Deswegen für mich als Premiere kann ich echt nur sagen. Mega, mega gute Veranstaltung! Super viele neue Leute kennengelernt und natürlich auch alte Kontakte wiedergetroffen, eben wie du sagtest halt ein Klassentreffen auf jeden Fall. Das war schon sehr, sehr cool! (begeistert)

00:04:01
Sebastian: Ja also ich meine bei Konferenzen allgemein, vielleicht kann Niels da auch noch was zu sagen, . ist meistens ein bisschen eine Schwierigkeit. Es gibt halt sehr viele Konferenzen die sehr oberflächlich sind und sehr superficial, wo du wirklich nicht in die Tiefe gehst. Und gerade auf dem Ads-Camp die dem geht man das schon – weitestgehend – wir kommen noch drauf wo es zum Beispiel nicht so war. Das wird auf jeden Fall nächstes Jahr nicht mehr so sein, da wissen auch die Veranstalter Bescheid, so das Feedback. Aber ich habe die Wahrnehmung, dass es da wirklich wenig gibt, die da auch tiefer reingehen in das Thema und das auch wirklich mal ein bisschen konkreter angehen.

00:04:39
Lena: Das war auch ganz viel auch das Feedback von den Leuten, dass sie wirklich auch aus der Konferenz rausgehen und gesagt haben: “Geil! Ich jetzt morgen kann icg das und das und das direkt umsetzen”. Und so hast du halt direkt irgendwie Tipps und Tricks die du auch direkt anwenden kannst. Und das fand ich auch cool. Ich war natürlich auch schon öfter auf Konferenzen und dann kratzt alles nur so an der Oberfläche und naja du kommst halt da raus und denkst: ” irgendwie netter Vortrag, war ein netter Tag, aber mega viele Learnings hast du dann doch nicht mitgenommen”. Und das ist beim Ads-Camp schon auch anders. Also das machen die Veranstalter ja auch bewusst. Das sie auch sagen: “Okay geht auch in den Vorträgen wirklich tiefer ins Thema rein” auch mit der Gefahr dass vielleicht dann doch ein, zwei Leute drin sitzen sich dann auch denken:” Huch, krass das war schon sehr sehr tief drin irgendwie fehlt mir dann für manches doch vielleicht auch noch das Verständnis” , aber genau das wollen die dann auch, dass man sich dann irgendwie doch noch tiefer mit dem ganzen Thema beschäftigt.

00:05:56
Sebastian: Ja – also bei den ganzen Konferenzen, Niels, Ich weiß nicht, ob du da auch schon so ein bisschen Erfahrungen hast, aber siehst du da was ähnliches?

00:06:06
Niels: Also ich denke im Großen und Ganzen sind wahrscheinlich von den Leuten her zwei Sparten – und ich rede jetzt nicht von den Konferenzen selber – weil ich war bis jetzt selber noch nicht auf irgendwelchen nennenswerten Konferenzen. Und ich denke es geht wahrscheinlich einigen so, ich meine ihr nennt es Klassentreffen. Aber es sind wahrscheinlich immer ähnliche Leute und ich glaube es fragen sich viele: “Okay, macht es denn Sinn auf sowas zu gehen”, weil man kriegt Vorträge mit. Ich war vereinzelt auf irgendwelchen Veranstaltungen und wie ihr es jetzt selber gesagt habt, die meisten Sachen waren halt irgendwie sehr oberflächlich und es war nicht schlecht so die Sache und die Vorträge war interessant, die Leute waren interessant, aber man sieht jetzt auf Anhieb zwingend den Mehrwert nicht, denn meistens sind Tickets ja auch rechts hochpreisig für solche Veranstaltungen. Deswegen glaube ich, es wäre für viele Leute ganz interessant und auch für mich, wenn ihr vielleicht nur mal so ein bisschen “recapt” aus dem Nähkästchen : “okay was habt ihr jetzt irgendwie mitgenommen und was sind so eure Top-Takes”. Weil ich hätte es sicherlich interessant gefunden ich bin noch nicht einmal dabei aber ich konnte mich jetzt noch nicht wirklich überwinden eine größere Strecke auf mich zu nehmen, um irgendwo ein Event in der Form mitzunehmen weil man kommt ja auch so an sehr viel Content ran. Ich denke ja für euch ist wahrscheinlich diese Klassentreffen und Network-Komponente und man knüpft Kontakte und findet sich mal wieder bedeutend. Wie wichtig schätzt ihr diesen Aspekt im Vergleich zum Content, beim Besuch eines solchen Events.

00:07:43
Sebastian: Ich würde sagen am Ende des Tages ist es so die Frage stimmt die ganze Mischung aus allem bei so einem Event? Du hast ja auch ein Ticket das ganze Essen dabei und so weiter. Die haben es schon sehr sehr “smooth” gemacht, dass du jetzt nicht noch extra kosten obendrauf hast. Das haben sie ja schon mal sehr gut gemacht und das fand ich schon mal so von der Organisation generell sehr geil, auch auf den letzten Ads-Camps und dann muss natürlich auch die Komponente mit den Leuten stimmen. Ich meine “All-Facebook-Conference” ist auch cool – aber da sind dann halt nicht 500 Leute, sondern 1000. Also es ist erst mal wesentlich größer, du hast mehrere Bühnen und so weiter. Das ist einfach ein anderer Vibe und so weiter.

00:08:27
Niels: Wieviele Leute waren es ” Round-About”, was schätzt ihr?

00:08:29
Sebastian: 400 bis 500 würde ich sagen – Genau. Aber genaue Zahlen kenne ich jetzt nicht. Ja und dann so vom Content her. Da sind immer keine Sachen dabei. Also wo ich jetzt viel Neues gelernt habe, muss ich sagen, da fande ich den Vortrag vom Andrew Foxwell sehr gut. Das ist halt ein Ami, der ist super, da habe ich auch das Coaching gewonnen beim Andrew. Und das Thema Facebook-Attribution, vom Andreas Grimm war halt sehr nerdig – war auch geil! Ansonsten naklar der Vortrag von Lena war halt durch die Creatives sehr, sehr spannend. Da ich ja jetzt mit Lena zusammenarbeite habe ich jetzt den Vorteil, dass sie das Brain dahinter ist, was das angeht, aber viele tun sich da mega schwer. Also allein das Thema Werbeanzeigen – Bilder, Videos gut aufzubereiten ist ja ein Riesenthema und das war auch glaube ich beim Ads-Camp das erste Mal, wo es wirklich sehr starke in die kreative Richtung ging und vor allem in die Richtung: “Was sieht der User am Schluss”? Klar der Flo macht immer seine Key-Notes 1A, das ist immer geil! Er ist so der Mann, der das Ads-Camp eigentlich auch so ein bisschen repräsentiert mitlerweile, würde ich sogar sagen gerne. Weil er halt die Gruppe auch hat und so und in dieser Gruppe gibts so ein paar Leute. Da gibts dann so ein Thomas Thaller, der Performance Gott genannt wird.

00:09:58
Niels: Den Namen habe ich auch oft gelesen!

00:09:58
Sebastian: Genau! So bildet sich ja dann auch eine kleine Community, dann hast du zu Beispiel den Lars Budde, von ehemalig “t3n”, und jetzt halt auch Facebook-Advertiser. Ja und dann gibts ja auch noch die ganzen anderen Namen und so bildet sich halt ein kleines Kern-Team. Also wo wir jetzt auch mit dabei waren. Lena durch den Flo, ich auch durch den Flo und so kam die halt auch mit rein würde ich jetzt mal sagen. Und das hat schon cool vor allem wenn man sich mit den Leuten so gut versteht dann werden halt auch mal Sachen kommuniziert die man halt sonst nicht bespricht. Also Sachen die jetzt vielleicht nicht jeder wissen sollte, so Insights halt. Und da würdest du halt nie wenn du Zuhause rumsitzt an diese Infos kommen, wirst du einfach nicht. Deshalb finde ich gerade die Networking-Events am Abend einfach geil! Also ich meine dich haben sie ja krass in Beschlag genommen, Lena.

00:10:55
Lena: Ja! (lachend)

00:10:56
Sebastian: Die haben dich ja glaube ich nicht mehr losgelassen.

00:10:59
Niels: Lena, Karten auf den Tisch – Wie sehen die LinkedIn DM´s aus? (humorvoll)

00:11:24
Lena: Also Mein Postfach ist schon schon gut gefüllt- auf sämtlichen Kanälen. Also LinkedIn, Email, Facebook. Da kommt schon einiges rein auf jeen Fall. Aber das ist ja auch das Coole. Das hat mich auch echt ein bisschen überwältigt und fand das supercool, wieviel dann auch tatsächlich mir Feedback gegeben haben und jetzt auch immer noch schreiben so. Dass sie meinen Vortrag supercool fanden super inspirierend und ja generell auch, dass ich weitermachen soll und das ist natürlich sehr cool, wenn man dann noch direkt das Feedback von den Leuten kriegt. Die Netzwerk Komponente ist eigentlich immer so das was letztendlich auch so eine so eine Konferenz eigentlich ausmacht. Weil du, genau wie Sebastian gesagt hat, die Leute triffst die auch tagtäglich irgendwie im Bereich Social-Media-Advertising oder sonstiges unterwegs sind. Und dann besprichst du halt auch mal Sachen wo du denkst: “Ich hab da irgendwie schon Sachen ausprobiert, aber irgendwie haut´s nicht so richtig hin, Hey wie sieht es bei dir aus, hast du gerade bei irgendwelchen Kunden oder bei irgendwelchen Projekten irgendwelche Probleme, kannst du mir da irgendwie mal weiterhelfen?”. Also man tauscht sich einfach mit den Leuten aus und kann dann auch so seine Probleme auch ein bisschen anbringen und das ist auch echt immer super cool. Weil jeder hat dann auch nochmal mit anderen Sachen zu kämpfen täglich und hat dann auch schon mal das ausprobiert was der andere irgendwie nicht getestet haben. Wenn man dann einfach auf so einer Konferenz mal zusammenkommt dann kann man sich einfach auch so ein bisschen intensiver austauschen. Als wenn man dann irgendwie nur mal kurz Nachrichten hin und her schreibt. Und das ist natürlich schon schon ein springender Punkt. Also klar die Content-Komponente sollte auch immer wichtig sein auf einer Konferenz, dass du eben auch sagst: “Okay ich hab da etwas mitgenommen” und das war ja den Veranstaltern bewusst auch so ein bisschen, sodass sie mich auch mit rein genommen haben, um eben auch diese kreativ-Komponente abzudecken. Weil doch auch die letzten Camps wohl sehr technik-lastig waren, was super wichtig ist, weil es definitiv zum ganzen Thema dazugehört. Aber da hat immer so ein bisschen die kreativere Komponente gefehlt und das war auch so das Feedback von den Leuten das sie meinten: “Hey das war echt cool, weil das war wirklich mal was anderes”. Es aber natürlich genauso wichtig und das rückt immer so ein bisschen auch in den Hintergrund. Dieses ganze creative Thema und. Design und ja da wird immer viel von Pixel tracking und allem möglichen geredet. Aber das andere fällt dann immer so ein bisschen hinten ab.

00:14:24
Sebastian: Ja man kann natürlich auch einen Vortrag machen wo man gar nichts zeigt.Also Quasi nur sein Selbstbetracht. Gab es auch einen – den möchte ich noch erwähnen – nicht weil ich so geil fand, sondern weil den glaube ich keiner gut fand. Und es einfach nur eine absolute Sauerei war. Da waren die Leute von “Gedankentanken” da. Also wer die Marke kennt, die machen ja viel im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Seminare und den ganzen Kram halt. Was ja an sich cool ist, wie diese aufziehende mit ihren Veranstaltungen. Das ist ja auch ihr Big-Business und das funktioniert ja auch von den Speakern kann man halten was man möchte. Ich möchte auch nicht zu sehr auf die Marke eingehen aber ich will halt kurz erwähnen. Die waren ja auf dem Ads-Camp mit dem Case, wie sie 280 000 Leads generiert haben mit einem Persönlichkeitstest. Wer solche Persönlichkeitstest kennt, da gibt es viel Persönlichkeits Typen und das haben die quasi als Magneten genutzt. An sich – Geile Idee – geiler Case. An sich cool würde ich mal sagen, aber man kann es halt. gut vorstellen oder halt sehr schlecht vorstellen. Die haben es halt sehr schlecht vorgestellt weil sie halt quasi ungefähr fünf bis zehn Minuten maximal was gezeigt haben zum eigentlichen Content. Der Rest war eigentlich nur ein selbst Pitch zu ihrer Business Factory und wie geil das Unternehmen ist. Und das hat man auch in den Fragen gemerkt. Dabei gab es doch noch ein paar Fragen am Schluss. Es gibt ja immer immer dieses Q&A nach dem Talk. Da können quasi Leute fragen einsenden. Und da gab es noch so eine Frage. Diese eine Frage wegen Email-Adressen hochladen. Und das ist eigentlich nicht datenschutzrechtlich Ok. Aber die haben es halt klar gemacht die haben ja Leads gesammelt und diese Emails dann ja gehabt und aus diesem wieder Lookalikes gemacht. Wie wollen Sie das gemacht haben wenn sie die nicht hochgeladen haben. Auf jeden Fall kam dann die Frage. Und dann war es so. Habt ihr die E-Mail Adressen zu Facebook hochgeladen und daraus Lookalikes gemacht? Und dann haben sie gemeint:” Nicht direkt, Nein”. Du hast es genau gewusst ok – haben Sie gemacht, sollen sie dazu stehen. Ja war an sich schwieriger Vortrag, hat man auch im Publikum gemerkt, habe auch mit allen gesprochen. Ich glaube die kommen nicht mehr wieder. Ich möchte jetzt auch nicht die Marke bashen, weil wenn sie das geschafft haben, so wie sie es gesagt haben, war es ja ein krasser Case. Aber wenn man es wenn man sowas vorstellt, sollte man sich halt mehr auf den Content fokussieren und weniger darauf wie geil man ist. Lena hast du es auch so wahrgenommen?

00:16:59
Lena: Ja definitiv. Das war schon…. Der Vortrag hat irgendwie gut angefangen, man dachte so: “Ja irgendwie cool, auch ein cooler Case”. Die beiden haben das ja auch irgendwie ganz ganz cool rüber gebracht. Nur eben hinten raus wurde das ein bisschen schwieriger und du hast dann auch so gemerkt auch generell die Stimmung im Publikum. Dass das auf einmal irgendwie so ein bisschen komisch wurde und jeder irgendwie nur gedacht hat: “okay wo geht das hin?Ist das jetzt irgendwie grad noch ein Vortrag der Sinn macht oder was was wollen die beiden eigentlich von uns? “Also ich finde das hat man auch echt die Stimmung auch im Publikum gemerkt und dann auch bei der abschließenden Fragerunde, dass da doch die eine oder andere spitze Frage kam, die provozieren wollte. Ja. Schwierig, muss ich sagen. Ich glaube auch, dass da viele gedacht haben danach das war jetzt auch echt nicht so die super Eigenwerbung. Muss man schon im Vorfeld definitiv überlegen. Macht das Sinn was wir hier gerade präsentieren oder wie kommt das generell auch bei den Leuten an? Und die Reaktionen auch von den Leuten danach war, dass der Vortrag nicht besonders gut ankam.

00:18:33
Niels: Okay – good to know – und ich glaube es ist auch wichtig so etwas mal an- und auszusprechen. Aber grundsätzlich war eure Resonanz und das was ich auf Social Media und für euch persönlich so mitbekommen habe, war ja sehr positiv. Deswegen würde mich noch interessieren was und vielleicht auch wer und welche Vorträge, eure Highlights waren – eure persönlichen Highlights vom Ads-Camp dieses Jahr.

00:18:55
Sebastian: Ja, also bei mir ganz klar Andrew Foxwell. Ich bin da ja ein kleiner Fanboy.

00:19:00
Lena: (lacht) Hat man kaum bemerkt.

00:19:02
Sebastian: Nee überhaupt nicht. (humorvoll)

00:19:10
Lena: Ja ist wirklich, wir saßen in der ersten Reihe bei Andrew und Sebastian hat die Worte quasi förmlich aufgesaugt aber es ging natürlich nicht nur dir so, sondern generell auch. Der ganze Raum war da echt auch so: “Wow, krass!”. Weil er einfach auch ein cooler Entertainer auf der Bühne war.

00:19:29
Niels: Könnt ihr noch ganz kurz ein bisschen Kontext geben, für Leute die den vielleicht noch nicht kennen.

00:19:32
Sebastian: Naja Foxwell ist halt ein Facebook-Advertiser einfach. Der das schon seit Ewigkeiten macht, seit Anbeginn von Facebook Ads eigentlich, 2009 vielleicht schon, also wirklich ganz, ganz früh. Flo ist auch schon lange dabei und Andrew auch, aber wenn selbst Thomas Thaller sagt, dass der Vortrag krass war, dann ist es schon Next Level. Das Besondere am Andrew ist halt, er stellt dir jetzt nicht vor: “Ich habe diese Technik benutzt damit ich so und so viel erreicht habe”. Er spricht über diese Principles wie man quasi das ganze nutzt um zu skalieren. Also es ging eigentlich ums skalieren von Kampagnen. Die Magic ist ja nicht nur Kampagnen auf einem Level zu halten, sondern die auch nach oben zu skalieren. Das heißt mehr Budget – höhere Umsatz. Rein von der Vorstellung denkt man sich: “man an investiert mehr Geld kommt mehr raus aber in Wahrheit wie es der Thomas Thaler auch gesagt hat, arbeitet Facebook ja gegen dich. Also du kannst nicht einfach nur das Budget erhöhen und dann kommt mehr raus. Das wäre ja viel zu einfach. Also würdest du ja jeden Fuchs verlieren können wenn du mehr Budget schmeißt aber so ist es halt nicht. Ich finde das hat der Andrew sehr gut gesagt. Und ich fand es halt cool, das Thema Facebook Attribution von Andreas Grimm. Das ist halt ein harter Nerd, aber ich finde er hat es geschafft das Thema Attribution wirklich verständlich darzustellen. Weil wenn du jemanden nach Attribution fragst, dann kommt immer von den Leuten: ja wir nutzen halt “Last-Click”, also standart Von Google. Die Attribution ist halt ein Thema gerade bei Facebook. Da sind viele Leute eher im Dunkeln und denken sich: “Okay ja. Keine Ahnung was das Attributionsmodell hier soll oder was soll ein Attributionsfenster eigentlich? Ich finde das hat er sehr schön dargestellt. Halt Dass man quasi eine Anti_Schlaf-Decke oder oder so eine Gewichts-Decke und das andere waren noch Schuhe. Ich finde das hat er sehr gut gebracht wie man fragt wie lange es dauert bis man halt zu ner Commercial kommt. Wann er quasi angesprochen wird hast er quasi angesprochen wurde. Er hat versucht seine Kaufentscheidung zu reproduziere oder sich anzuschauen wie das quasi bei ihm war. Und hat das in seinem Vortrag gezeigt und dann halt das Tool Attributener vorgestellt. Und bei dir, Lena?

00:21:56
Lena: Bei mir war auch ganz klar Andrew irgendwie so mein Highlight. Generell fand ich das einfach mal cool, das war ja auch diesmal auch wirklich zum ersten Mal, dass mm zweiten Tag ja wirklich nur international Speaker da waren. Was ich persönlich halt schon mal supercool fand. Wie oft hast du irgendwie die Möglichkeit Leute aus den USA oder sonstigen Ländern irgendwie zu hören außer im Interne?. Das fand ich schon mal auch generell so ein Highlight. Und Andrew hat das halt auch einfach auch super cool rüber gebracht. Er ist halt wirklich so ein kleiner Entertainer auch auf der Bühne. Er hat da auch den ganzen Saal echt gut unterhalten. Und ja aber eben nicht nur das, also nicht nur, dass er irgendwie ein cooler Typ ist, sondern ebener hat dann schon auch auf einem high Level auch so ein paar Sachen, was Skalierung betrifft und alles, angesprochen. Aber auf so eine Art und Weise wo man sagt: Okay das verstehe ich trotzdem, auf eine verständliche Art und Weise und eben auch viele Sachen einfach angesprochen. Das war für mich definitiv auch eines der Highlights was jetzt so Speaker Vorträge betrifft. Aber generell war für mich einfach so die komplette Veranstaltung – für mich vielleicht auch nochmal besonders – weil ich auch meine Premiere als Speakerin hatte. Und deswegen war für mich auch so das ganze Event irgendwie so ein Highlight. Also alles drumherum das man dann auch nach den Vorträgen zusammen noch Essen gegangen ist und da irgendwie nochmal die Möglichkeit hatte zu quatschen. Und das war schon insgesamt alles einfach eine rundum gelungene Veranstaltung für mich – definitiv !

00:23:57
Sebastian: Auf jeden Fall – auf jeden Fall!

00:23:59
Niels: Also klare Empfehlung von euch und beim nächsten Mal wieder dabei!?

00:24:01
Lena: Yes!

00:24:01
Sebastian: Ja, hoffentlich dann auch ich als Speaker- 2020.

00:24:04
Niels: Seba 2020!

00:24:13
Sebastian: Ja , auf dem Ads-Camp dann! Ich bin ja auf dem “AllFacebook” , ich weiß nicht ob es mit der Lena auch klappt, eventuell bist du auch auf der “AllFacebook” in Berlin. Maybe- Flo ist auf jeden Fall am Start, Ich bin dabei. Und Berlin, Niels, Vielleicht könnte man da ja auch mal sich, du bist ja hier in der Gegend…

00:24:29
Niels: Ich bin am Sart! Logo!

00:24:29
Sebastian: Ja man. Allright. Cool. Dann wenn ihr irgendwelche Fragen habt. Schaut einfach rein – Ads Camp findet ihr auf facebook. Könnt euch auch schon die Tickets für nächstes Jahr vorreservieren – oder euch zumindest mal einschreiben.

00:24:46
Lena: Genau und die Videos kann man auch alle einsehen. Von den ganzen Vorträgen wenn man sich mal so einen kleinen Überblick verschaffen will und irgendwie mal so ein bisschen die Atmosphäre sehen will, die eben da bei mads-Camp herrscht, da kann man sich auch die Videos reinziehen.

00:25:05
Sebastian: Alles klar. Dann thanks for your Time Guys – und Girls. Ich meine ich mach Guys eigentlich immer universell. Ich meine ob das jetzt Genderkonform ist weiß ich nicht (humorvoll) – aber ja cool! Dann hören wir uns beim nächsten Mal – bis zum nächsten Mal!

00:25:16
Niels: Peace-Out!

00:25:16
Lena: Allright!

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Episode 3: Wie alles begann – Die Geschichte von Niels Stuck & Sebastian Vogg

Es war eine Begegnung, die wohl so von den griechischen Göttern im Olymp akribisch geplant wurde: Sebastian Vogg x Niels Stuck. Aber Scherz beiseite: Heute erzählen wir dir, wie wir unsere Kräfte gebündelt haben und uns gemeinsam aufgemacht haben, dem Online Marketing Bullshit ein Ende zu bereiten – mit sorgfältiger Arbeit und einfach Freude an unserem Beruf.

Du erfährst in diesem Podcast:

  1. Alles über unseren Werdegang bis hin zum Online Marketing
  2. Welche Ereignisse Sebastian in die Selbstständigkeit brachten
  3. Wie Niels und Sebastian sich begegneten
  4. Wie Niels zum SEO Guy wurde
  5. Etc. pp. hdgdl.

 

Viel Spaß mit der Episode!

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Episode 1: Schluss mit Online Marketing Bullshit

Wir freuen uns sehr, dir die erste Episode des “No Bullsh*t Online Marketing Podcast” präsentieren zu dürfen. Zum Start unserer Podcast Reise stellen wir –  Sebastian Vogg und Niels Stuck – uns kurz vor und zeigen dir im Schnelldurchlauf einen Einblick in unsere kleine Online Marketing Welt und warum wir uns entscheiden haben, einen Podcast zu starten.

Auf politisch unkorrekte Art und ohne Blatt vor dem Mund sprechen wir über die teilweise verheerenden Zustände im Online Marketing heutzutage und welche Verbesserungsmöglichkeiten wir darin sehen.

 

Einige der Themen, die wir besprechen, sind:

  • Wohin geht es momentan im Online Marketing?
  • Was sind Missstände, die uns auffallen?
  • Ist SEO wirklich tot?
  • Was wir unter dem “Online Marketing Human Centipede” verstehen
  • Network Marketing und Dropshipping
  • Uvm.

Wir freuen uns über dein Feedback und deine (selbstverständliche) 5 Sterne Bewertung auf iTunes!

Episode 1: Schluss mit Online Marketing Bullsh*t

Vollständiges Transkript

Name der Datei: OMV-Podcast-Folge-1

I1:Du hast auch die Schnauze voll von scammy Online Marketing Gurus, die dir oberflächliche Hype Strategien, als Weg zum Erfolg versprechen? #00:00:07#

I2:Als selbständiger online Marketer, die den daily grind als ihre absolute Komfortzone bezeichnen, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, den online Marketing Bullshit aufzudecken. Bei uns erhältst Du die ungefilterte Wahrheit über den momentanen Zustand der online Marketingwelt und welche Strategien wirklich funktionieren. #00:00:24#

I1:Deine Hosts Niels Stuck und Sebastian Vogg präsentieren dir in jeder Episode neue online Marketingthemen, wie beispielsweise SEO, Facebook Ads, Content und vieles mehr, um deine online Marketingerfolge auf das nächste Level zu heben. #00:00:39#

I1:Moin, moin. Herzlich willkommen im (No Bullshit) Online Marketing Podcast mit Niels Stuck (I2: Hallo, hallo. Peace.) Und dir. Heute geht es nicht direkt um online Marketing, sondern es geht um uns. Ja, über uns sprechen wir. Also, über so ein bisschen die kleine History, wie wir zu dem Punkt kamen, an dem wir jetzt sind so. Wir haben ein bisschen schon über uns gesprochen, aber  nicht sehr viel. Das heißt, ein bisschen konkreter. Wie kam es zu unserem Kontakt. Wie kam es dazu, dass wir ins online Marketing kamen und dass wir jetzt das tun, was wir tun. Und was wir auch tun, vielleicht so ein bisschen, okay. Was für Kunden haben wir so, über die wir sprechen. Dass man vielleicht auch ein paar Namen, die man schon kennt mal hört. Und ja, dass wir auch nicht irgendwie, irgendwas daher reden, sondern auch tatsächlich was können. #00:01:40#

I2:Genau, um das noch ein bisschen greifbarer zu machen, die Intension ist jetzt nicht die romantische Liebesgeschichte euch kundzutun, sonders einfach das ein bisschen verständlicher zu machen, warum habt ihr diese beiden Stimmen jetzt gerade auf euren Ohren. Und warum ist es vielleicht sinnvoll, wenn naja, wir diesen Content nach außen tun und den mit euch teilen. #00:02:05#

I1:Genau, weil wir haben ja auch schon ein paar Podcastfolgen gesprochen über Leute, die viel reden, aber halt wenig dahinter steht. Und genau das möchten wir nicht. Also wir möchten ja, dass ihr seht, dass das fundiertes Wissen ist. Und dass das einfach nicht von ungefähr herkommt. Einfach auch ein gewisse, ja ein Know-how einfach da ist. Und das sich über die Jahre so entwickelt hat. Wo fangen wir an jetzt. Möchtest Du mal einfach so ein bisschen anfangen. Wie du mit SEO so angefangen hast. Das würde mich jetzt ein bisschen schon interessieren. #00:02:38#

I2:Okay. Wie ich mit SEO angefangen habe hatten wir, glaube ich, im Groben schon mal ganz kurz in den ersten Episoden. (I1: Ja.) Zwar grundlegend, wir kommen ja beide so ein bisschen aus dem Networking, aus dem Network Marketing und waren beide ab einem bestimmten Punkt eher frustriert davon. Und dann habe ich mich halt nach Alternativen umgeschaut, die mich interessieren, was ich denn machen könnte. Primär in meiner Eigenregiearbeit. Dass es jetzt nicht zwingend abhängig von einer Downline ist oder von Teamaufbau. Und dann bin ich so ein bisschen auf das SEO Thema gestoßen. Habe mich damit mehr auseinandergesetzt, wie es halt so ist. Erstmal von Youtube Videos zu irgendwelchen Kursen. Dann mal ein bisschen Geld in die Hand genommen und tatsächlich selber angefangen, die Experimente zu fahren. Seiten aufzusetzen und irgendwann hat es dann auch funktioniert. Und ich weiß nicht, wie es bei dir ist oder wie es bei euch ist. Aber wenn man irgendwas anfängt und sich da viel informiert, da viel Zeit reinsteckt und dann zeigt sich, dass es funktioniert, auch wenn es nur in ganz kleinem Rahmen ist, dann ist man drin. Und das war vor mittlerweile drei Jahren und seitdem habe ich mich jeden Tag eigentlich mit SEO beschäftigt. #00:03:55#

I1:2016. Aber du hast doch vorher auch schon-. Wir kennen uns ja jetzt so seit? Wie lange kennen wir uns? Seit 2016 oder? Oder vielleicht sogar schon länger? (I2: Mhm?) Nein, ich glaube 2016 war es. (I2: Ja.) Hatten wir zumindest da erste Mal Kontakt. Primär kam ja der Kontakt über den Elliott Hulse damals, als er noch guten Content gemacht hat. Und wie wir dann auch in den USA waren, mein Bruder und ich. Und dann haben wir auch so ein bisschen Kontakt gehabt. Ich habe mich ja schon während meiner Ausbildung als Fachinformatiker viel mit online Marketing beschäftigt, aber noch sehr, sehr oberflächlich. Also ich komme ja aus dem klassischen IT-Bereich, habe halt deswegen schon ein bisschen Background gehabt, was so Webserver angeht und das ganz-. Aber halt wirklich, was das Thema Advertising angeht wenig bis gar nicht, wie auch. Aber wir haben ja in dem Bereich mit diesem online…#00:04:49# und mit ein paar Kumpels. Also das war einfach learning bei doing. Also ich habe quasi den kompletten online Marketingbereich aufgebaut. Also wir hatten da ja keine Webseite. Wir haben eine Webseite gebaut. Das war das erste Mal, dass ich eine Webseite gebaut habe. Ich habe nichts davor gemacht. Ich hatte keine Ahnung. Das war dann so 2015, als ich angefangen habe. Und habe dann halt das ganze Zeug mir angelernt. Gesucht, okay wie macht man das. Gegoogelt. Und dann kommt man auch irgendwann mal auf Sachen, wie auf einen Newsletter oder irgendwelche anderen Geschichten. Und man denkt man sich so, okay, wie kann man die Message nach außen tragen. Dann hört man auch mal SEO. Aber so wirklich tief reinkommen tut man halt nicht, wenn man sic-. Vor allen, wenn es nicht funktioniert. Und bei uns hat es halt nicht funktioniert. Wir haben ja kein Geld damit verdient. Also wirklich nichts. Es war halt sehr viel Lehrgeld, was man da investiert hat. Da haben wir halt viel gelernt, aber das ganze Thema mit Money und so weiter, das kam halt auch erst, als man wirklich wusste wie man es macht, so. #00:05:52#

I2:Kann ich auf jeden Fall auch von meiner Seite aus so bestätigen. Ich habe auch die-, mit Sicherheit das erste Jahr viel Lehrgeld bezahlt und da nicht viel von gesehen. Aber es ist dann sehr motivierend, auch wenn dann kleinere Sachen dann mal irgendwie so reinkommen. Und ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie ihr das alles aufgesetzt hattet. Ich habe ja ein paar Leute von eurem 4yourself Team auf der Grow Stronger Expierience damals in Berlin kennengelernt. Und über den Kontakt habe ich überhaupt euren ganzen Content mitbekommen. Dann auch die social Media Kanäle. So langsam. Und auch die Webseite, die dann kam. Und dann dachte ich mir so für mich, man fuck. Okay, ich beschäftige mich jetzt auch schon eine ganze Weile mit den Sachen. Aber die gehen jetzt gerade rein und machen das alles. Goddammed, ich muss jetzt auch langsam anfangen. Und das war für mich nochmal so ein kleiner  Push, so auch wenn ihr jetzt, wenn es sich monetär für euch nicht so eingespielt hat, wie ihr das jetzt am Anfang euch vorgestellt hattet. Auf jeden Fall habt ihr mich mitgecatcht, wirklich jetzt mal rauszugehen und dann wirklich mal die Theorie in die Praxis zu packen. Und was du jetzt gemeint hast, von wegen dass du in den USA warst bei Elliott. Da kann ich mich-, da ist noch eine Sache, an die kann ich mich besonders gut erinnern. Weil, da hast du ja gerade auf allen möglichen Fronten gekämpft im online Marketing. So, wir haben uns dann mal unterhalten. Und dann hast du mir so viele Sachen aufgezählt, die du gemacht hast. Du hast erst mal das for yourself Projekt gehabt, du hast die deutsche Version von einem Youtube Kanal, soweit ich weiß, von „Charisma on Command“ eine Weile lang geführt. Da habe ich den Instagram Account noch mitbekommen. Und noch ich glaube noch zwei andere Sachen. Dann dachte ich mir irgendwann, weil das alles so ein bisschen nach einem ähnlichen Schema lief, da habe ich mir einfachmal den Instagram Account von charisma on command, den deutschen, angeschrieben und habe gefragt, okay steckt da zufällig Sebastian Vogg hinter. Dann sind wir das erste Mal so wirklich ins Gespräch gekommen. (I1: Ja, genau.) Das ist eigentlich ziemlich witzig. Weil das ist, woher hätte irgendwer wissen sollen, dass da gerade die eine Person dahinter steckt, die ich nicht mal kenne. Ich kannte dich ja noch nicht mal. Ich habe bloß so ein bisschen euren Grind beobachtet. Sehr witzig. #00:08:12#

I1:Ja, das war wie du schon sagst, die ganzen verschiedenen Fronten. Man wusste einfach noch nicht genau, was es ist. Worauf man seinen Fokus legt. Und das ganze Thema damals war wirklich super, um viel über sich selbst zu erfahren. Ich habe ja auch diesen ganzen NLP Kram gemacht und so. Das war auch nochmal ganz-. Das hat alles dazu geführt zu dem Punkt, wo man halt jetzt steht. Und dann kam es halt, also USA vielleicht ganz kurz zum Anknüpfen, weil das war so turning Point. Weil ich war ja währenddessen noch in der Agentur, seit Februar 2017. Da habe ich angefangen, davor war ich noch in der Ausbildung. Also war noch IT-ler, und dann habe ich da noch gearbeitet. Und dann bin ich in die USA, nachdem ich in der Agentur war schon ein paar Monate. Und da habe ich schon viel gelernt. Aber dann habe ich in den USA einmal den Flo, ja mit dem mal mehr geschrieben und halt …#00:08:58# mit dem ich auch gemeinsam viel mache. Und habe ihn mal so gefragt, ob er mich auch coachen würde. Weil ich wollte halt noch mehr Wissen haben direkt von jemand, der das schon seit Jahren macht. Da war Flo halt-. #00:09:12#

I2:Kannst du ganz kurz nochmal anknüpfen, wie bist du von den Staaten aus an Florian Litters gekommen? #00:09:20#

I1:Also, ich kannte Flo davor auch schon. Aber ich habe in den USA die Idee gehabt. Also Elliott hat (?ganz ehrlich) gesagt naja: „Just ask him, if you could make fifty fifty. And than he will teach you it.” Dann habe ich gedacht, eigentlich eine richtig geile Idee. Und dann habe ich Flo gefragt, hey, lass und doch 50/50 machen. Und irgendwie du hilfst mir dabei den Kunden zu überzeugen, ich nehme die ganze operative Arbeit für dich ab. Und dadurch lerne ich mehr. Und das war halt der Punkt, wo ich, wo die Lernkurve extrem nach oben ging. Weil davor habe ich alles mir so (?ge..), da war ich auch im Adscamp, auch schon das erste Jahr. Aber ich habe gemerkt, auf dem Adscamp tue ich mich schwer, mich wirklich reinzudiven. Also ich habe nochmal was gebraucht, um tiefer reinzukommen, in das Thema. Und das war eben die Unterstützung vom (?), die bei der (?Goldwert-)-. #00:10:13#

I2:Okay. Stilles Schaudern nochmal auf jeden Fall. #00:10:15#

I1:Ja, auf jeden Fall. Flo bester Mann. Und dann bin ich eben aus den USA mit dem Kunden JP Sears zurückgekommen. Das war so der erste größere Kunde. Also der Rothaarige. Vielleicht kennen die Leute den Influencer JP. Der macht ganz viele Videos im Comedybereich. #00:10:32#

I2:Super spirit to a guy.

I1:Genau. Und dadurch bin ich halt dann von einem Kunden auf den anderen gekommen. Dann kam nach dem JP (?Pierce)-. Ich hatte Nick (?Niclou) auf der OMR 2017 getroffen. Ich hatte den damals schon angeschrieben. Ich fand den Hammer. Also von true foods der CMO. Und ihm habe ich gesagt, hey nick. Übrigens, weil ich wusste, er war ein Fan von JP Sears. Ich habe gesagt, ich mache jetzt die Ads von JP Sears. Und er so, wie? Du machst die Ads von JP Sears? Lass uns gemeinsam was machen. Und ab dem Punkt true fruits Kunde, Gin Kingdom, Alandia. Und dann kam sowas wie Visual Statements noch dazu. Diese ganzen Namen haben halt mich selber natürlich auch-. Also ich habe delivert. Und einmal halt auch in der Szene dann ein bisschen bekannter gemacht. Das war eigentlich so der Punkt, wo ich dann auch entschieden habe, dass ich kündige. Ich habe mich dann hundertprozentig selbständig gemacht. Aber das ist so die Kurzfassung davon. Ich meine mittlerweile sind da auch noch größere Companies dabei. Ich bin jetzt bei Facebook Marketing Consulting. Also der ganze Kram. Es soll jetzt hier nicht so eine krasse Verherrlichung sein von mir, aber so hat sich das halt entwickelt. Relativ schnell, aber relativ gelöst. #00:11:43#

I2:Das ist aber ein relativ steiler Start. Kann man ruhig kurz so festhalten, auch objektiv gesehen. Von daher hast du von-, mein go. Keine Frage. #00:11:53#

I1:Sehr gut. Sehr gut Niels. (I2: Genau.) Und dann haben wir letztes Jahr im Juni angefangen zu arbeiten. #00:12:00#

I2:Genau. Das war so ein bisschen aus dem Zusammenhang-. Ich glaube das war sogar bevor du in die Staaten gegangen bist und noch in der Agentur gearbeitet hattest, haben wir uns mal ein bisschen ausgetauscht, was SEO angeht. Weil das war auch ein wichtiger Bestandteil deiner Agentur und ja, dann hast du ja nach und nach auch noch mehr Erfahrungen gesammelt noch mit anderen Agenturen. Weil du bist ja immer out there. Du bist immer irgendwie mit Leuten in Kontakt und ich habe immer in meinem stillen Kämmerlein SEO gelernt. Ich habe mich immer damit beschäftigt. Habe jeden Tag in irgend welchen Foren mich belesen, mir irgend welchen Content gegeben, Sachen ausprobiert. Auf 20 Seiten gleichzeitig und dann haben wir da mal so ein bisschen den Verbindungspunkt gefunden. Und du konntest mir ein paar Erfahrungswerte mitteilen und dann haben wir halt mal, nachdem wir dann die ersten Testprojekte gefahren haben, gemerkt, okay. Ich arbeite in vielen Sachen recht anders, als einige andere Agenturen und das war recht interessant. Weil ich habe immer so für mich gedacht, okay das funktioniert alles. Aber bisher alles jetzt nicht so ein ultra Hexenwerk, weil ich hatte mich ja damit beschäftigt. Irgendwann wirst du ein Fachidiot und verlierst ja auch so ein bisschen den Bezug. Und dann haben wir ja gemerkt, okay, ist eigentlich doch schon recht gut die Results und doch gar nicht so typisch. Und dann haben wir uns ja dazu entschieden die Forces zu bündeln und die Projekte in dem Maße zusammen anzugehen. Du im Performance Advertising, ich im SEO. Und ja, ich habe dann auch selber erst dadurch quasi feststellen dürfen, dass das Skill Set, was hier angeht, schon ganz gut gesät ist. Und das haben wir dann bei vielen Kunden jetzt so gesehen. Wir haben auf jeden Fall eigentlich auch noch ein paar Case Studies zu machen. Denn da waren auf jeden Fall schon ein paar interessante Resultate dabei. #00:14:01#

I1:Ich meine, wir haben jetzt sogar die Freigabe beispielsweise beide Case Studies zu sprechen. (I2: Ah, okay.) Caroline Preuss beispielsweise, das ist ein Beispiel von SEO, wie man 100.000 Impressions mehr bekommt innerhalb von einem Monat. Also das ist schon krass. Und das sind wirklich Ergebnisse, die man sonst so nicht in Agenturen sieht. In den meisten, betone ich jetzt einfach mal. Und dass dieser Erfahrungswert halt auch mir gezeigt, hey Niels arbeitet zwar anders, aber es funktioniert und es ist halt etwas, was nicht jeder macht. Ja, gerade deswegen funktioniert das Ganze auch besser. Und das fand ich sehr spannend. Und ich meine …#00:14:41# keine Ahnung wieviel Stunden wir im Monat da weghustlen. Aber es ist ja brutal viel geworden, im Vergleich zu dem was-. Ich meine, wir haben ja jetzt bald unser Einjähriges bald, Niels. (I2: Oh mein Gott. Shit.) Und dementsprechend ist es halt schon krass, was passiert ist in der Zeit, Businesszeit. Also du bist ja auch hundertprozentig selbständig. Nur, du hast dein Studium abgeschlossen, bist jetzt auch (? of SEO). Hast deinen eigenen Schritt-.

I2:No typical Point ist auch noch, ich habe-, eine meiner ersten, eins meiner ersten Webprojekte habe ich vor etwas über zwei Jahren angefangen. Und vor zwei Wochen habe ich zu diesem Webprojekt quasi meine Bachelorarbeit eingereicht. (I1: Ah, geil.) Und das habe ich analytisch getrackt und konnte die Ergebnisse dann rekonstruieren. Und es ging halt drum wie sich Suchmaschinenoptimierung und auch die in dem Stil, wie ich es mache, auf eine Webseite auswirkt. Und wie sich dieses Webprojekt dann von Punkt null der Erstellung zu 25.000 Visitor im Monat-. Und Toprankings, und ja, 20k plus search keywords et cetera entwickelt hat. Und das ist auch glaube ich ganz interessant, weil ich habe wirklich eine wissenschaftliche Arbeit darüber geschrieben. Über fucking 60 Seiten. Weil ich einfach schon ein mächtiger Nerd in diesem Thema geworden bin. Merke ich auch immer wieder. Ist auch immer, war auch sehr interessant immer in den ersten Gesprächen, die wir so zum Anfang hatten und in den Kundenmeetings und Terminen, wo Du mich dann erstmal immer hier so anschnipsen musstest. Hey, bitte auf deutsch. #00:16:18# Muss ich ja bei Dir immer genauso machen, wenn Du mir auf die Schnelle irgendwas im Advertisingbereich erzählst. Aber ist cool. #00:16:29#

I1:Ja, I like it. So hat sich das entwickelt. Ich meine, wir ranten oder sprechen ja viel gemeinsam über die ganzen Themen. Aber dann gab es halt auch irgendwann so einen Zeitpunkt, naja lass uns doch mit dem Content nach draußen gehen. (I2: Genau.) und das versuchen bisschen aufzubereiten. Und da ein bisschen eine Struktur reinzubringen, und irgendwie auch den Leuten etwas mitzugeben, weil ich höre selber sehr gerne Podcasts. Ich bin ein großer Fan. Und ich finde, es gibt schon Podcasts, klar gibt es in Deutschland Podcasts dazu. Aber es sind nicht so viele, die wirklich alle die Sachen sagen, wie sie sind. So ein bisschen. Dementsprechend finde ich das ganz cool und wir schauen einfach, wie sich das hier entwickelt. Wegen der ganzen Podcast Community. Aber ich glaube, da sprechen wir vielleicht dem einen und anderen schon aus der Seele, wenn man so will. Allright, ich würde sagen, das zu uns. Die Egoshow endet hier. In den nächsten gibt es dann wieder Content. #00:17:36#

I2:Genau. Also nochmal kurz zum Abschluss. Es ging keineswegs um die Beweihräucherung von uns gegenseitig, sondern nur um nochmal kurz vorauszustellen, okay, was machen wir, wer sind wir. Und ja, warum produzieren wir Content. Und, man sieht halt viel im Netz, man hört viele Leute reden, man sieht auch viele Leute mit ihrer Selfie camera an, irgendwas erzählen. Und es ist sehr schwer zu unterscheiden, wem man jetzt so ein bisschen Glauben schenken kann und wem man zuhören sollte. Und deswegen für die Authentizität nochmal dieses kleine Intro zu uns gegenseitig. #00:18:13#

I1:Genau. Super Schlusswort, Niels. Dann thanks a lot, dass ihr zugehört habt und wir hören uns dann beim nächsten Mal. #00:18:24#

I2: Peace out. Bis bald.

Der Beitrag Episode 1: Schluss mit Online Marketing Bullshit erschien zuerst auf Wolf of SEO.



from Wolf of SEO https://wolf-of-seo.de/podcast/episode-1-schluss-mit-online-marketing-bullsht/

Freitag, 31. Mai 2019

WordPress Admin Zugang in 30 Sekunden hacken- Ist deine Website sicher?

Ein herzliches Hallo an alle WordPress Betreiber unter euch, speziell an die, die Leads sammeln.

Für diesen Bedarf gibt es das praktische kleine Plugin “Convert Plus”, welches in vielen Themes schon vorinstalliert ist und bereits über 100.000 aktive Installationen hat. Das Plugin Convert Plus zielt darauf ab, mehr Abonnenten, Leads und Mitglieder mit Hilfe von Popups, Kopf- und Fußzeilen Formulare, Slide Ins, Widgets in der Seitenleiste und ähnlichen Pop-Ups zu generieren.

Klingt ja schön und gut, aber wo ist das Problem?

 

Wie meine Website in nur 30 Sekunden gehacked wurde

Als ich heute Morgen gediegen, mit einem Kaffee in der Kralle, meiner aktuellen Website Daten prüfen wollte, sah ich eine überraschende Mail in meinem Postfach. Schaut Sie euch mal an:

 

 

Ich dachte erst fälschlicherweise, dass ich eventuell einen Lead über mein frisch eingerichtetes “Covert Plus” Plugin generiert hätte. Diese erschien mir jedoch komisch, da die eingestellten Kampagnen nichts mit Benutzerregistrierungen zu tun hatten.

Aus diesem Grund prüfte ich dann in meinem WordPress Interface, unter den Tab Benutzer, wer wohl dieser seltsame Samuel gewesen sein mag. Im Benutzer Tab angekommen, traf mich fast der Schlag, als ich sah, dass aus dem Nichts ein neuer User mit Adminrechten angelegt wurde. Mit einem Mix aus Schrecken, Verwirrung und der Laune eines Morgenmuffels, löschte ich diesen Nutzer so schnell es ging wieder.

Völlig perplex und erschrocken fragte ich mich, wie zur Hölle kam dieser Typ jetzt in Meine Website rein. Man hört viel über Hacking, liest viel im Netz, dass so etwas jedoch wirklich mal passiert, erlebt man selten.

 

Da es viele Wege in eine WordPress Website hinein gibt, setzte ich erstmal schnellstmöglich die Basics um:

  • Neuer Login Pfad (Du solltet Ihn in jedem Fall niemals bei /wp-admin belassen!)
  • Passwortänderung in WordPress
  • Passwortänderung im Hosting
  • Neues Passwort im FTP
  • 2-Faktor Authentifizierung im Hosting
  • 2-Faktor Authentifizierung in WordPress
  • Alle offenen Plugins updaten
  • Neues Passwort für die Datenbank

 

Hierbei blieben lediglich die Updates der üblichen im Theme enthaltenen Plugins offen, jeder der ein Themeforest Theme verwendet, wird es kennen. Zu den üblichen Verdächtigen gehören Plugins wie WP Bakery Page Builder, Ultimate Addons for WPBakery Page Builder, Convert Plus und ähnliche Plugins. Die fordern eigentlich eine individuelle Lizenz ab, sind aber in vielen Themes automatisch enthalten. Ohne Lizenz können diese zwar verwendet werden, aber nicht manuell selbst ge-updated werden.

Da ich diesen Plugins aus irgend einem Grund mehr vertraue, vermutlich da Sie paid sind, machte ich mir an dieser Stelle jedoch erstmal weniger Sorgen. Nachdem ich alle oben genannten Maßnahmen getroffen hatte, dachte ich, ich hätte die Gefahr abgewendet.

  1. Falsch gedacht.
  2. Der Laptop macht ein Ping-Geräusch.
  3. Eine neue Mail flattert rein:

 

“Verdammte Axt“  – dachte ich mir.

“DAS KANN DOCH NICHT SEIN“ – dachte ich mir.

“Jetzt werden nichtmal mehr Pinkelpausen gemacht, bis das gelöst ist“ – dachte ich mir.

 

“Ein Mal das Wordfence Plugin zum Mitnehmen bitte”

Nach dem ich anschließend in die PRO-Version von Wordfence investiert habe, schaute ich mir das Live Tracking an:

Da vergeht sich doch tatsächlich eine Niederländische IP mit einem russischen Hostnamen an meinen Admin Files. 

Als ich mit fragendem Blick: “/wp-admin/” erspähte wusste ich, es muss schnellstmöglich der Bannhammer in Richtung Niederlande fliegen.

 

 

Phew, das fühlte sich gut an. Die Frage ist jedoch, hat es etwas gebracht?

 

Ja, hat es. 

Die Person versuchte noch über eine andere IP Adresse auf meine Seite zuzugreifen, doch da diese in den Niederlanden lagen, gelang dies nicht.

Wichtig: Ein Country-Ban wird niemals ausreichen. Jeder kann beliebig auf VPNs zugreifen um eine IP aus einem anderen Land zu bekommen. Somit hätte der Angreifer einfach beliebig weiterverfahren können. Deshalb erschien es mir logisch, vorallem auch nach Rücksprache mit ein paar Leidengenossen, dass es an einem Plugin liegen muss.

 

Der Übeltäter: Das Convert Plus Plugin

Nach einer kleinen Diskussion in den Online Marketing Gruppen gab es vielerlei Ansätze. So überprüfte ich, ob es irgendwelche Neuigkeiten über Plugins die ich verwendete gab – und siehe da:

 

    (29.05 – Quelle: Wordfence)

 

 

(30.05 – Quelle: Bleepingcomputer)

 

Klingt vielleicht seltsam, aber nach dem ich das gelesen hatte, war ich beruhigt. Nichts ist schlimmer in solch einer Situation, als nicht zu wissen, wo das Problem liegt.

Nun löschte ich schnurstracks, das eben erwähnte Plugin und schaute mal auf der offiziellen Seite, ob es denn ein Update zu diesem Problem gäbe.

 

 

Neues Update auf der offiziellen Plugin Seite und bei CodeCanyon

 

 

In einem offiziellen Beitrag von Wordfence wurde dieses Problem etwas genauer beleuchtet, für jeden den es interessiert. Zudem stellt Wordfence deutlich klar, dass die Entwickler von ConvertPlus umgehend auf diesen Bug reagierten, ihn binnen weniger Tage lösten, das Plugin updateten und es in einem eigenen Beitrag Ihren Nutzern mitteilten.

Weiterhin zeigte das Team von Wordfence in Ihrem Beitrag sogar exemplarisch mit einem Video, wie dieser Hacking Vorgang ablief. Hierbei wird einem selbst erstmal klar, wie schnell und einfach jemand sich Zugriff auf eure Website verschaffen kann, indem er die Schwachstellen von Plugins ausnutzt. Gruselig, aber wichtig zu wissen.

 

Also habt Ihr zwei Möglichkeiten, falls Ihr das Convert Plus Plugin in der Version 3.4.2 oder früher habt, nämlich UPDATEN oder LÖSCHEN.

 

Und die Moral von der Geschicht…

  1. “Zu viele Plugins, installiert man nicht”.
  2. “Veraltete Plugins nutzt man nicht.”
  3. “Wordfence und 2-Faktor-Authentifizierung, du besser nutzt, du Wicht.”
  4. “Personen aus den Niederlanden, vertraut man nicht” (Joke)
  5. “Ein alternativer Login-Pfad ist schön und schlicht”

 

Aber Spaß beiseite. Man hört so oft, dass es wichtig ist die Plugin auf dem neusten Stand zu behalten. Dieses Beispiel sollte euch zeigen, dass diese Aussage wirklich stimmt – und nicht nur von Agenturen verwendet wird um Kunden laufende Kosten für die “Wartung” anzudrehen.

Glücklicherweise verbringe ich workaholisierter Nerd annährend jede wache Stunde vor dem Laptop und war quasi Live dabei, als versucht wurde, meine Seite zu infiltrieren. Es hat in diesem Fall, wenn Ihr euch das Video von Wordfence anschaut, wirklich nur 30 Sekunden gedauert um einen Admin Zugang anzulegen. Wie das möglich war/ist, seht Ihr in folgendem Video.

Das war brandgefährlich und hätte wirklich schief gehen können. Lerne bitte auch aus den Fehlern, die andere für dich machen (in diesem Fall, Ich) und setze am besten noch heute die oben geannnten Sicherheiteinstellungen für alle deine wichtigen Webprojekte um.

Vorsorge ist besser als Nachsorge, das lernt man jedoch meistens erst, wenn es zu spät ist.

Be smart, stay safem danke fürs lesen.

Schönes Wochenende an dich.

 

Beste Grüße, mit schmerzenden Augenliedern,

Niels

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